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Glück ist machbar! - Ihr Weg zum Erfolg: Programm für Ihre persönliche Lebensplanung

Richtiger Umgang mit anderen

Menschenkenntnis

Besitzen Sie wirklich Menschenkenntnis, oder verlassen Sie sich auf Vorurteile, Projektionen und Fehleinschätzungen?

Wir alle besitzen aufgrund unserer Erfahrungen eine mehr oder weniger gute Menschenkenntnis. Diese Menschenkenntnis nimmt im Laufe des Lebens ständig zu.

Allerdings ist dieser Erfahrungsschatz nicht frei von Täuschungen und Irrtümern. Denn oft neigt man dazu, jemandem, der einem besonders sympathisch ist, viele positive Eigenschaften zuzuschreiben. Im Gegenzug erscheint eine Person, die einem unsympathisch ist, insgesamt in einem eher negativen Licht.

Vorurteile und Projektionen werden fälschlicherweise oft mit Menschenkenntnis verwechselt.

Eine Quelle vieler Irrtümer sind auch Vorurteile. Blonde Frauen sind dumm, Künstler sind leichtlebig, Professoren zerstreut, Ausländer unzuverlässig und so weiter... Unter dem Einfluss solcher Vorurteile kann man leicht zu falschen Schlussfolgerungen gelangen.

Oft neigen wir auch zu Projektionen. Wir tendieren oft dazu, einer Person, die jemandem ähnelt, den wir kennen, die gleichen Eigenschaften wie dieser bekannten Person zuzuschreiben. Wenn wir also auf einer Party jemanden treffen, der eine gewisse äußerliche Ähnlichkeit mit unserem Ex-Partner aufweist, den wir in sehr schlechter Erinnerung haben, sind wir relativ schnell damit bei der Hand, bei dieser Person ähnlich negative Charaktereigenschaften vorauszusetzen.

Wie ist es um Ihre Menschenkenntnis bestellt? Wir wollen dies in einem weiteren Test überprüfen.

Wie gut ist Ihre Menschenkenntnis?

Lesen Sie sich die folgenden Aussagen genau durch, und kreuzen Sie dann die Ihrer Einschätzung nach richtige Antwort an.

1. Sie beobachten auf der Straße, wie ein Mann von einer Frau angesprochen wird. In seinem Gesicht, das er der Frau zuwendet, sind die Augen weit aufgerissen, und der Mund steht offen. Welche Emotion spiegelt sich darin wider?

□ a) Angst

□ b) Überraschung

□ c) Wut

2. Ein Ehepaar sitzt im Restaurant an Ihrem Nebentisch. Der Mann redet heftig auf die Frau ein, die halb mit dem Rücken zu Ihnen sitzt. Sie können erkennen, dass sie den Rücken gebeugt hat und ihrem Partner von unten herauf schräg ins Gesicht blickt. Was drückt die Frau damit aus?

□ a) Überraschung

□ b) Resignation

□ c) Unterwürfigkeit

3. Sie gehen gerade aus dem Haus, da sehen Sie, wie Ihr Nachbar in der offenen Tür mit einem Zeitungsverkäufer spricht. Er lehnt dabei an der halbgeschlossenen Tür, hat die Stirn in Falten gelegt, die Augenbrauen leicht zusammengezogen und den Mund fest geschlossen. Was drückt Ihr Nachbar damit aus?

□ a) Ärger

□ b) Angst

□ c) Misstrauen

4.  Sie beobachten den Sohn Ihrer Freundin, der seine Hausaufgaben macht. Seine Stirn ist gerunzelt, die Augen sind zusammengekniffen, er kaut auf seinem Bleistift. Was drückt er damit aus?

□ a) Konzentration

□ b) Empfindsamkeit

□ c) Furcht

5.  Welche Eigenschaften würden Sie bei einer dicken Person am ehesten vermuten?

□ a) Nüchternheit

□ b) Geselligkeit

□ c) Zähigkeit

6.  Sie werden zwei Kollegen vorgestellt. Der eine, Kollege A, trägt eine Brille, der andere, Kollege B, keine. Welcher der beiden ist Ihrer Meinung nach intelligenter?

□ a) Kollege A

□ b) Kollege B

□ c) Kann man so nicht feststellen.

7.  Sie beobachten einen Streit zwischen zwei Männern. Der Streit endet damit, dass der eine Mann mit erhobenem Kopf fortgeht, ohne zurückzublicken. Was drückt er damit aus?

□ a) Unsicherheit

□ b) Verachtung

□ c) Wut

8.  Welche Eigenschaft würden Sie bei einer Person vermuten, die mit leiser, stockender Stimme spricht?

□ a) Schüchternheit

□ b) Traurigkeit

□ c) Heiterkeit

9.  Sie werden Zeuge einer heftigen Auseinandersetzung im Büro. Das Gesicht eines der Kontrahenten ist Ihnen zugewandt. Sie sehen stark zusammengezogene Augenbrauen, eine gerunzelte Stirn und angespannte Kiefermuskulatur. Was drückt das Gesicht Ihres Kollegen aus?

□ a) Trauer

□ b) Zorn

□ c) Ekel

Die Emotionen Die Emotionen Die Emotionen

Testauswertung

Hier sind die richtigen Lösungen. Kreuzen Sie bitte jede richtig gelöste Aufgabe an. Für jedes Kreuz erhalten Sie einen Punkt. Ihre Punktzahl erhalten Sie, wenn Sie Ihre Kreuze zusammenzählen.

Aufgabe 1: b □

Aufgabe 2: c □

Aufgabe 3: c □

Aufgabe 4: a □

Aufgabe 5: b □

Aufgabe 6: c □

Aufgabe 7: b □

Aufgabe 8: a □

Aufgabe 9: b □

9-6 Punkte: sehr gute bis gute Menschenkenntnis

Sie verfügen über eine sehr gute Menschenkenntnis. Es gelingt Ihnen fast immer, aus dem Verhalten und der äußeren Erscheinung anderer Personen die richtigen Schlüsse zu ziehen.

5-3 Punkte: weniger stark ausgeprägte Menschenkenntnis

Ihre Menschenkenntnis ist normal ausgeprägt und liegt im Durchschnittsbereich. Sie haben nicht immer Glück mit der spontanen Einschätzung anderer Personen und lassen sich vielleicht zu oft von Vorurteilen leiten.

2-0 Punkte: schlechte bis gar keine Menschenkenntnis

Die Beurteilung anderer Menschen ist nicht gerade Ihre Stärke. Sie achten zuwenig auf die nonverbalen Botschaften, die ausgesandt werden. Außerdem lassen Sie sich von Sympathie und Antipathie sowie Vorurteilen zu sehr in Ihrer Entscheidung beeinflussen. Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, wie schnell man dazu neigt, sich ein falsches Urteil über einen anderen Menschen zu bilden. Da dies für Ihren Umgang mit anderen Menschen fatale Folgen haben kann, ist es wichtig, diesem Bereich mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

So verbessern Sie ihre Menschenkenntnis.

Was aber kann man tun, um seine Menschenkenntnis zu verbessern? Wir wollen Ihnen dazu einige Tipps geben:

• Achten Sie genau auf Mimik, Gestik, Körperausdruck und Sprechweise Ihrer Mitmenschen! Schärfen Sie Ihre Sinne für die Nuancen im Verhalten anderer Menschen.

• Beginnen Sie damit, mimische Reaktionen bei Interviews im Fernsehen zu beobachten. Hier können Sie am besten die Diskrepanz beobachten, die zwischen dem, was die Personen sagen, und dem, was sie durch nonverbale Zeichen ausdrücken, liegt.

• Überprüfen Sie Ihre Vorurteile auf Ihre Realitätsnähe.

• Vermeiden Sie es, übereilte Vergleiche zwischen fremden Personen und Personen aus Ihrem Bekanntenkreis anzustellen.

• Überprüfen Sie die Rückschlüsse, die Sie aus der Kleidung und den Äußerlichkeiten einer Person ziehen, mit dem tatsächlichen Verhalten der Person.

• Versuchen Sie, sich völlig unvoreingenommen auf eine Person einzustellen - auch wenn Sie vielleicht schon etwas über sie gehört haben.

• Halten Sie nicht an einer vorgefassten Meinung über eine Person fest. Geben Sie sich und diesem Menschen die Möglichkeit, Ihr Urteil zu revidieren.

Zusammenfassung

Zwischenmenschliche Beziehungen sind die Grundlage unseres gesellschaftlichen Lebens. Ob wir zu Hause oder am Arbeitsplatz sind, ständig befinden wir uns im Kontakt mit anderen Menschen und werden so gezwungen, uns mit ihnen auseinanderzusetzen. Und nicht nur im Arbeitsleben, sondern auch im privaten Bereich ist es wichtig, dass wir dies mit einer gewissen Kompetenz tun.

Je leichter uns der tägliche Umgang mit unseren Mitmenschen fällt, um so einfacher wird das Alltagsleben im allgemeinen. Wir können unsere Augen nicht davor verschließen, dass wir mit anderen Menschen zusammen leben und arbeiten müssen, und sollten uns deshalb diese Aufgabe so angenehm wie möglich gestalten.

Je mehr wir bereit sind, auf andere zuzugehen und uns um Verständnis zu bemühen, desto mehr kommen uns die anderen auch entgegen. Wenn wir uns selbst besser kennen, mehr schätzen und annehmen lernen, dann wird dies auch unser Umfeld tun.

Fassen wir also noch einmal zusammen, welche Punkte beim Umgang mit anderen Menschen eine wichtige Rolle spielen.

1. Erkennen Sie sich selbst und Ihre Gefühle!

Durch Erhöhung Ihrer Selbstaufmerksamkeit wird es Ihnen möglich, Ihre Gefühle besser einzuschätzen. So werden Sie offener für die Gefühle anderer.

2. Erhöhen Sie Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Einfühlungsvermögen anderen gegenüber!

Wenn Sie in der Lage sind, sich in die Gefühle Ihrer Mitmenschen hineinzuversetzen, können Sie viele Missverständnisse vermeiden und heftigen Auseinandersetzungen von Anfang an den Stachel nehmen.

3. Stärken Sie Ihre Menschenkenntnis!

Je leichter es Ihnen fällt, andere Menschen zu beurteilen, um so schneller können Sie die Bedürfnisse des anderen erkennen und auf sie eingehen.

Sie sehen also, wie eminent wichtig es ist, dass Sie nicht nur an sich selbst, sondern auch an Ihrem Umgang mit anderen Menschen arbeiten. Allerdings können Sie erst dann Ihre Aufmerksamkeit den Gefühlen Ihrer Mitmenschen zuwenden, wenn Sie mit sich selbst und Ihren Gefühlen einigermaßen im reinen sind. Deshalb steht dieses Kapitel auch bewusst am Ende unserer Ausführungen.

Ihre Mitmenschen reagieren auf Sie so, wie Sie selbst sich ihnen präsentieren. Wenn Sie einen sehr unsicheren und schüchternen Eindruck machen, müssen Sie sich nicht wundern, wenn Sie oft übergangen oder nicht ernst genommen werden. Umgekehrt versteht es sich von selbst, dass Sie, wenn Sie sich ein besonders aggressives und dominantes Auftreten zugelegt haben, damit bei Ihren Mitmenschen oft auf Unverständnis oder Ablehnung stoßen.


       ► Fortsetzung






 


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