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Positive Denken - Was bedeutet »positiv denken«?

Positives Denken gezielt einsetzen und sein Leben verändern

Positiv denken bedeutet, im Wissen um die Macht der Gedanken, in jeder Lebenssituation, die eigenen Gedanken und Gefühle immer auf das gewünschte Ergebnis zu konzentrieren!

Was bedeutet »positiv denken«?

Obwohl es Hunderte hochqualifizierter Bücher über positives Denken gibt, ist es sehr schwierig, auf die Frage »Was bedeutet positives Denken?« eine klare Antwort zu bekommen.

Diese Tatsache ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir dazu neigen, alles zu komplizieren und manchmal nicht einmal mehr das Wesentliche wiedererkennen können!

Die amerikanische Methode, einer Lehre dadurch Glaubwürdigkeit zu verleihen, indem der Autor das Buch vom Anfang bis zum Schluss mit hunderten von Beispielen für den Erfolg durch positives Denken füllt, macht es dem Leser noch schwerer, das für ihn Wichtige herauszulesen.

Meine Anleitung zum positiven Denken verzichtet auf diese Beispiele der erfolgreichen Anwendung durch andere Menschen. Schließlich geht es darum, dieses Wissen im eigenen Leben anzuwenden. Wenn Sie Beispiele lesen möchten, wie andere Menschen sich die Fähigkeit aneigneten, positiv zu denken, dann empfehle ich die vorhandene Literatur.

Zusammenfassend möchte ich nur soviel sagen, dass die Lehre des positiven Denkens auf der Erkenntnis basiert, dass unser ganzes Denken von innen nach außen wirkt. Die Ereignisse und Umstände, die in unser Leben treten, werden im wesentlichen durch unsere eigenen innersten Gedanken und Gefühle bestimmt. Die Kombination aus unseren Gedanken und Gefühlen ist unser Glaube. Dieser Glaube kann alles verwirklichen!

Im Grunde müsste die Lehre des positiven Denkens als Lehre vom positiven Glauben bezeichnet werden, doch wegen der religiösen Besetzung des Wortes Glauben ziehe ich die Bezeichnung positives Denken vor.

Nach jahrtausendealten Erkenntnissen werden unser Lebenslauf und unsere persönliche Entwicklung in erster Linie von unseren tief in uns verankerten Glaubenssätzen oder auch Vorurteilen gesteuert wie zum Beispiel:

»Ich bin meinen Lebensumständen hilflos ausgeliefert!«

»Die Menschen sind von Natur aus schlecht und versuchen ständig, mich zu schädigen!«

»Ich bin machtlos, weil meine Persönlichkeit im Kindesalter geprägt wurde und ich heute nichts mehr daran ändern kann!«

Von noch persönlicherer Natur sind fest eingefahrene Meinungen wie:

»Ich bin kränklich und war es schon immer!«

»Ich bin nicht kreativ und habe keine Fantasie!«

»Leute, die Geld haben, sind habgierig und weniger spirituell entwickelt, als solche die arm sind!«

Diese Beispiele könnten wir unendlich fortsetzen. Sie haben jedoch alle eines gemeinsam: Sie stimmen nur so lange mit der Wirklichkeit überein, wie man innerlich an ihnen festhält. Alle diese vorgefertigten Überzeugungen sind nur so lange von Bedeutung, wie man sie akzeptiert. In dem Augenblick, wo man bereit ist, sie aufzugeben, haben sie keine Kraft mehr.

Diese Erkenntnis ist grundlegend für das Verständnis der Lehre des positiven Denkens. Wenn wir begreifen, dass alle unsere innersten Meinungen nur so lange eine Kraft darstellen, wie wir sie uns erhalten, so ist doch die Frage interessant, wie solche vorgefertigten Glaubenssätze überhaupt entstehen und - als nächster Schritt - wie sie wieder gelöscht werden können.

Nehmen wir als Beispiel einmal den Glaubenssatz: »Ich bin ein Versager!«:

Wenn ein Kind in den ersten Lebensjahren ständig von seinen Eltern oder anderen Bezugspersonen wie Lehrern oder Erziehern bevormundet und negativ bewertet wird, so fließen diese Bewertungen ohne Widerstand in sein eigenes Unterbewusstsein ein.

Im Unterbewusstsein dieses Kindes entwickelt sich dann die Überzeugung: »Ich kann nichts!«, »Ich mache alles falsch!«, »Ich bin zu nichts zu gebrauchen!«, »Ich bin nicht so gut wie die anderen Kinder!«.

In diesen vorgefertigten Meinungen liegt der Kern des Glaubenssatzes »Ich bin ein Versager!«. Später, wenn das Kind älter und bereits erwachsen ist, wirkt dieses Programm noch immer weiter. Da es sich im Unterbewusstsein befindet, sind wir uns nicht bewusst, dass das gegenwärtig vorherrschende Gefühl, ein Versager zu sein, gar nichts mit der wirklichen, heutigen Lebenssituation zu tun hat. Um das verstehen zu können, muss man sich grundlegend mit dem Zusammenwirken zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein befassen.

Das Wichtigste hierzu ist: Das Unterbewusstsein des Menschen speichert alles , was dieser in seinem Leben bisher gedacht und gefühlt, also geglaubt hat! Alle Gedanken und Gefühle finden im Bewusstsein statt. Aufgabe des Bewusstseins ist, zu entscheiden, ob ein Gedanke oder Gefühl wahr ist oder nicht.

Die vom Bewusstsein als wahr angesehenen Gedanken und Gefühle werden dem Unterbewusstsein als tief verwurzelte, persönliche Glaubensüberzeugungen eingeprägt, und dort, wo vorher nichts war, steht jetzt das selbst programmierte »Ich bin ein Versager!«

Stellen Sie sich das Zusammenwirken zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein bitte so vor:

Das Unterbewusstsein ist ein reines, unbeflecktes Tuch. Das Bewusstsein ist der Farbstift, der Flecken und Bilder in das bis dahin saubere Tuch zeichnet. Wie eine Leinwand nicht prüft, ob der Pinsel des Malers ein richtiges Bild malt, genauso kann das Unterbewusstsein des Menschen nicht kontrollieren, ob das Bewusstsein die Sachlage richtig beurteilt. Es muss das eingeprägte Bild des Bewusstseins wiedergeben, genau wie die Leinwand das gemalte Bild wiedergeben muss.

Womit schreibt nun das Bewusstsein auf die unbefleckte Struktur des Unterbewusstseins? Alles, was ins Unterbewusstsein geschrieben wird, wird durch unsere eigenen Gedanken und Gefühle geschrieben! Niemand anders außer uns hat direkten Zugriff auf unser Unterbewusstsein. Und hier setzt auch die wesentliche Erkenntnis des positiven Denkens ein:

Wenn ich von den im Unterbewusstsein gespeicherten Glaubensprogrammen gesteuert werde, und wenn das einzige, was diese Programme in mein Unterbewusstsein eingeben können, mein eigenes Bewusstsein ist, dann kann ich durch Kontrolle meines Bewusstseinsinhaltes meine Gegenwart und Zukunft genau nach meinen eigenen Wünschen lenken und steuern. Wenn ich dieses verstanden habe, dann ist der Rest eine Kleinigkeit!

Ich denke ab sofort nur noch das, was ich erleben möchte!

Hinderliche Glaubensprogramme der Vergangenheit und liegt sie auch noch so weit zurück, löse ich ganz einfach auf, indem ich ab sofort anders darüber denke! In allen neu auf mich zukommenden Lebenssituationen schaue ich konsequent nur auf das Positive und auf die Möglichkeiten , die darin verborgen sind!

Die negativen Beurteilungen anderer Menschen lasse ich nicht mehr in mein innerstes Denken und Fühlen einziehen, sondern ich halte meine Gedanken und Gefühle immer im positiven Bereich! Von nun an sorge ich dafür, dass in meinem Unterbewusstsein nur noch positive Programme neu verankert werden können!

Sie sehen, die Methode des positiven Denkens ist ganz einfach, die Schwierigkeiten liegen anderswo: in der praktischen Anwendung dieser Methode auf die Höhen und Tiefen des täglichen Lebens! Das "positive Denken" ist geeignet, diese Schwierigkeiten erfolgreich zu überwinden!

Bevor wir zum "positive Denken" kommen, wollen wir uns hier - zum besseren Verständnis - noch mit einigen wesentlichen Grundlagen des positiven Denkens auseinandersetzen.

Ich fasse mich in diesem Buch bewusst kurz, um Ihnen die meiner Meinung nach wirklich wichtigen Fakten direkt zu vermitteln. Weitere Informationen über positives Denken lesen Sie bitte in der Literaturempfehlung am Ende des Buches nach.

Die von mir im folgenden erwähnten Autoren und Literaturhinweise erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie sind ein Ausschnitt aus der umfassenden heute verfügbaren Literatur. Dennoch bieten sie ausreichend Einsicht in die Philosophie und Praxis des positiven Denkens.

Sollte ich in dieser Auswahl einen Autor oder ein Werk, die Ihnen viel gegeben haben, nicht erwähnt haben, so vertrauen Sie bitte ruhig Ihrem eigenen inneren Urteil.

 

»Des Menschen Dienerschar
ist größer, als er denkt.«
Ralph Waldo Emerson

Ursprung der Lehre

Man kann sagen, dass die Weisen zu allen Zeiten der Weltgeschichte um die Kraft der Gedanken gewusst haben. Viele überlieferte Aussprüche alter Meister, seien es die Griechen, die Römer, die Chinesen oder Angehörige anderer Volksstämme, weisen deutlich auf die tiefe Kenntnis der Zusammenhänge bei diesen Persönlichkeiten hin. Ebenso können wir die Begründer der Weltreligionen zu den Urvätern der Lehre des Lebens aus dem Geiste zählen, wenn wir berücksichtigen, dass die Religionen ihren Schwerpunkt bei der Wahrheitsvermittlung anderswo setzen.

Wenn wir zu den Ursprüngen der Neuzeit kommen, so stellen wir fest, dass das positive Denken neuerer Prägung wie so viele Dinge, die das Leben in Europa und der ganzen Welt stark beeinflusst haben, aus Amerika kommt. Diese neueren Ursprünge gehen zurück auf Ralph Waldo Emerson, der bereits vor über zweihundert Jahren in Essays und Artikeln über die Kraft der Gedanken schrieb und als Begründer der sogenannten Neugeist-Bewegung gilt. Er war einer der ersten Schriftsteller, die immer wieder auf die unendliche Dimension des menschlichen Bewusstseins hinwiesen.

Zu den Schülern der Lehre Emersons am Ende des 19. Jahrhunderts gehört der Amerikaner Prentice Mulford, dessen Bücher auch heute noch angeboten werden. Oft zitiert wird auch der amerikanische Psychologie-Professor William James.

In diesem Jahrhundert wurde die Lehre des positiven Denkens innerhalb kurzer Zeit - nicht zuletzt durch die neuen Kommunikationsmedien und das Entstehen der Informationsgesellschaft - in den USA und weltweit bekannt.

Überall auf der Welt gibt es stark wachsende Gruppierungen, die sich mit dem positiven Denken und verwandten Gebieten befassen. Unabhängig voneinander und parallel zueinander traten neue, bedeutende geistige Lehrer mit weiteren wesentlichen Erkenntnissen zum positiven Denken hervor, die sie in ihren Werken an interessierte Menschen weitergeben.

»Das Leben eines Menschen ist das,
was seine Gedanken
daraus machen.«
Marc Aurel

Begründer und wichtige Lehrer

Wenn wir von den Begründern der Lehre des positiven Denkens in diesem Jahrhundert ausgehen, so ist hier an erster Stelle als wohl bekanntester Autor Dr. Joseph Murphy zu nennen.

Dr. Joseph Murphy gestaltete als erster in den USA eigene tägliche Rundfunk- und Fernsehsendungen über die Selbstvervollkommnung des Menschen und verwandte Gebiete. Er hatte Millionen von Zuhörern und Zuschauern, die wesentlich zur Verbreitung des Wissens um die Macht der Gedanken beitrugen. Dr. Murphy schrieb fünfundzwanzig Bücher über das positive Denken; sein wohl bekanntestes Werk ist » Die Macht Ihres Unterbewusstseins «. Seit seiner Veröffentlichung 1962 erreichte es weltweit Auflagen von vielen Millionen, und auch im deutschsprachigen Raum wurde es in mehreren hunderttausend Exemplaren verkauft.

Weitere wichtige Vertreter des positiven Denkens sind:

Norman Vincent Peale

Der Autor des Buches » Die Kraft positiven Denkens« (Erstveröffentlichung 1952) und vieler weiterer Bücher über dieses Thema ist Seelsorger an einer der größten Kirchen New Yorks und betreut eine der größten Organisationen positiv denkender Menschen auf der ganzen Welt.

Napoleon Hill

Er ist der Verfasser des Erfolgsbuches » Denke nach und werde reich «, das in den vierziger Jahren erschien und allein in den USA eine Auflage von über 14 Millionen Exemplaren erreichte. Über einen Zeitraum von 25 Jahren hatte Napoleon Hill die führenden 500 Selfmade-Millionäre der USA jener Zeit interviewt, wobei er feststellte, dass es das positive Denken war, was diese Menschen so erfolgreich gemacht hatte. 1960 erschien das zusammen mit W. Clement Stone geschriebene Buch » Erfolg durch positives Denken «, in dem nochmals die Prinzipien geschäftlicher Erfolge durch positive Geisteshaltung beschrieben werden. W. Clement Stone selbst ist ein Beispiel dafür, dass die positive Einstellung in engem Zusammenhang mit dem Geschäftserfolg steht: Aus hundert Dollar Startkapital machte er ein Vermögen von bis heute über zweihundert Millionen Dollar.

Dale Carnegie

schrieb das 1949 erschienene Buch » Sorge Dich nicht - lebe! « und zählt ebenfalls zu den Autoren, die Grundlegendes über die Bedeutung der eigenen Gedanken zur Bewältigung von Lebensproblemen schrieben und gleichzeitig in ihren Kursen lehrten. Sein Buch gehört zu den besten Selbsthilfebüchern überhaupt.

Mir persönlich gefällt auch besonders Dr. Emmet Fox , Autor des Buches » Macht durch positives Denken «. Er ist in den USA ein sehr bekannter und populärer Redner zum Themenbereich positives Denken und versteht es hervorragend, das Wissen der Bibel in unsere heutige Sprache umzusetzen und deutlich zu machen, dass auch die Bibel einen hohen Aussagewert zum positiven Denken besitzt.

Außerhalb den USA möchte ich nennen:

Emil Соué Der französische Apotheker arbeitete um die Jahrhundertwende als Heilkundiger. In seinem Buch » Die Selbstbemeisterung durch bewusste Autosuggestion «, welches in einer Auflage von über 250000 Exemplaren im deutschsprachigen Raum verkauft wurde, beschreibt er bereits damals die später von Murphy und anderen weiter verfeinerte Form der Beeinflussung des Unterbewusstseins durch bewusste Autosuggestion.

Masahara Taniguchi Der Japaner Taniguchi schrieb mehr als zweihundert Bücher über die Macht des Geistes und deren Bedeutung zur Erreichung vollkommener Gesundheit, Harmonie und innerer Erfüllung. Er gründete und leitete in Japan die »Seicho-No-Ie«-Organisation. Ihr gehören über zweitausend Gruppen mit ungefähr sechs Millionen Mitgliedern an. Besonders zu erwähnen ist sein Buch » Leben aus dem Geiste« .

Paramahansa Yogananda Als erster Yogi beschreibt der Inder Yoga-nanda in seinem Buch » Autobiographie eines Yogi « selbst seinen Lebensweg. Er brachte seit den frühen fünfziger Jahren das fernöstliche Wissen über die geistigen Gesetze nach Amerika und in die westliche Welt und hat im Westen wesentliche Impulse für den Fortschritt im Wissensbereich über die geistigen Gesetze gegeben.

Wichtige Lehrer des positiven Denkens und verwandter Gebiete der Gegenwart:

Roy Eugene Davis , USA, Autor vieler Bücher wie zum Beispiel » So kannst Du Deine Träume verwirklichen - die Technik der schöpferischen Imagination «; er ist Schüler von Paramahansa Yogananda und Leiter einer Organisation, die auch im deutschsprachigen Raum vertreten ist.

Catherine Ponder , USA, Autorin zahlreicher Bücher, darunter » Das Wohlstandsgeheimnis aller Zeiten «; sie ist eine der führenden Repräsentanten der UNITY-Bewegung, die sich durch ihre äußerst praxisnahen Ratschläge zu mehr Lebenserfolg auszeichnet.

Robert Schuller , USA, bekanntester »Fernsehpfarrer« der USA; zu seinen Erfolgsbüchern zählt, neben vielen anderen, » Harte Zeiten - Sie stehen sie durch! « oder » Der Weg zur inneren Ruhe «. Er ist einer der großen »Möglichkeitsdenker« unserer Zeit.

Dr. Wayne Dyer , USA, ist der in den letzten zehn Jahren erfolgreichste amerikanische Vertreter des positiven Denkens und meistgelesener Autor von Selbsthilfebüchern. In Tausenden von Fernsehsendungen und Reden stellte er das von ihm für jeden einzelnen angestrebte Ideal bereits vor: sich zu einem Menschen zu entwickeln, der sich selbst keine Grenzen auferlegt und der sein Leben frei von inneren Blockaden führt.

Raymond Hull, Kanada, gibt in seinem Buch » Alles ist erreichbar « praktische Ratschläge, wie man positives Denken im Alltag trainiert und das Unterbewusstsein im Hinblick auf seine Ziele bewusst beeinflusst.

Jos é Silva , Südamerika: Er schrieb das Buch » SILVA-Mind-Control «, in dem er seine Methode zur bewussten Nutzung der eigenen geistigen Möglichkeiten darlegt. Seine Kurse und Seminare wurden bereits von einigen Millionen Menschen auf der ganzen Welt besucht.

Shakti Gawain , USA, hat mit dem Buch » Stell Dir vor « einen erheblichen Beitrag zur Verbreitung des zum positiven Denken gehörenden Visualisierungstrainings geleistet.

Erhard F. Freitag , BRD, ist ein Schüler Murphys und der bedeutendste deutschsprachige Autor zum positiven Denken. Seine Bücher » Kraftzentrale Unterbewusstsein « und » Hilfe aus dem Unbewussten « sind bereits über sechshunderttausendmal verkauft - ein wesentlicher Beitrag zur Verbreitung des positiven Denkens. Vielen Menschen haben sie geholfen, ihre Lebensprobleme zu lösen.

Kurt Tepperwein , BRF, hat unter anderem die Bücher » Geistheilung durch sich selbst « und » Kraftquelle Mentaltraining« geschrieben. Insbesondere das von ihm entwickelte Mentaltraining enthält eine Fülle von Übungen, die den Erfolg des positiven Denkens unterstützen können.

Jane Roberts, USA, und ihre Seth-Bücher , haben mich besonders fasziniert, meinen geistigen Horizont erweitert. Sie enthalten eine Fülle faszinierender Gedanken über die Dimensionen unseres Bewusstseins und sind für alle Leser, die sich mit sogenannten »übersinnlichen« Themen befassen wollen, besonders interessant.

Soweit die bedeutendsten Lehrer und Autoren zum Thema positives Denken und dem weiten Feld der Bewusstseinserweiterung.

Nicht alle Autoren, die Bücher über dieses Thema schreiben, vermögen das Wesentliche vom Beiwerk zu unterscheiden. Eine ganze Reihe von Büchern können beim Leser leicht einen falschen Eindruck über die Lehre des positiven Denkens erzeugen, weil die beabsichtigte Erkenntnis oder Aussage in einer Anhäufung von Beispielen untergeht. Deshalb scheint es mir wichtig, das wirklich grundlegende Wissen zum positiven Denken einmal zusammenzufassen.

»Der Mensch vermag jede Kraft des Universums an sich zu ziehen und zu lenken, indem er sich zum geeigneten Kanal macht, Verbindung mit ihr aufnimmt und die Voraussetzungen dafür schafft, dass die Natur dieser Kraft sie zwingt, durch ihn hindurchzufließen!«
Roy E. Davis

Grundlagen des positiven Denkens - Eine Einführung in die Methode

Bei meinen Vorträgen und Seminaren werde ich oft gefragt, ob es nicht ein Buch gibt, in dem in wenigen Worten eine kurze Einführung in die Grundlagen des positiven Denkens für diejenigen gegeben wird, die sich zum ersten Mal mit dem positiven Denken befassen wollen. Im folgenden will ich daher versuchen, die Grundlagen des positiven Denkens und das typische Verhalten eines Positiv-Denkers in kurzer, leicht verständlicher Form darzulegen.

Die Lehre des positiven Denkens basiert auf der Erkenntnis, dass unsere Gedanken eine Kraft sind. Jeder Gedanke, den ein Mensch denkt, stellt eine Energie dar, die versucht, sich im Leben dieses Menschen zu materialisieren, zu verwirklichen.

Der Mensch denkt ungefähr fünfzigtausend verschiedene Gedanken pro Tag. Nicht jeder Gedanke ist so stark, dass er sich im Leben dieses Menschen verwirklichen kann. Hierzu kommt es auf die Intensität des Gedankens an: Viele verzettelte Gedanken bringen viele unfertige Ergebnisse, viele konzentrierte Gedanken bringen klare Erfolge. Wenn sich von den fünfzigtausend Gedanken zum Beispiel zehntausend mit einer ganz bestimmten Vorstellung beschäftigen, dann wird diese Vorstellung so stark energetisch aufgeladen, dass die Verwirklichung dieser Vorstellung erfolgt. Erfolg in diesem Sinne ist also das, was er-folgt als Ergebnis unserer eigenen Gedanken und Vorstellungen. Der Bibelsatz » Das, was ich am meisten befürchtet habe, ist über mich gekommen «, umreißt deutlich, was auf intensive Sorgen und Befürchtungen erfolgt.

Viele Menschen, die nicht an das positive Denken glauben, sind überraschenderweise gerne bereit zuzugeben, dass negatives Denken zu negativen Ergebnissen führt. Es ist jedoch immer dieselbe Kraft, die wir sowohl negativ als auch positiv einsetzen können. Auch wer nicht an die Kraft der Gedanken glaubt, setzt diese Kräfte, allerdings unbewusst, zur Steuerung seines Lebens ein. Die Aufladung unserer Gedanken mit kosmischer Energie findet also auch statt, wenn wir das positive Denken ablehnen. Wer mit diesen Gedanken-Energien nicht umgehen will, verzichtet darauf, durch den bewussten Einsatz des positiven Denkens mehr Harmonie und mehr Lebenserfolg zu erreichen, und muss statt dessen mit den Folgen seiner Alltagsgedankenwelt und ihren Auswirkungen leben.

Unser menschliches Bewusstsein besteht aus zwei Teilen: dem sogenannten Tagesbewusstsein und dem Unterbewusstsein. Das Tagesbewusstsein, in dem wir unsere Gedanken und Gefühle bewusst erleben, stellt nur die »Spitze des Eisberges« dar. Ungefähr neunzig Prozent unseres Bewusstseins sind unbewusst, stehen den meisten Menschen nicht bewusst zur Verfügung. Über diese neunzig Prozent des Bewusstseins sind jedoch alle Menschen miteinander verbunden (»kollektives Unterbewusstsein«). Sobald wir in diesem Teil ein (Denk-)Programm gespeichert haben, wird es gleichzeitig mit der Speicherung bei uns auch allen anderen Menschen gegenüber wirksam.

Ein Mensch, in dessen Unterbewusstsein das Programm »Keiner mag mich« abläuft, strahlt diese unbewusste Überzeugung aus, und unbewusst werden sich andere Menschen ihm gegenüber entsprechend verhalten. Dies liegt daran, weil wir unbewusst die im Unterbewusstsein gespeicherten Informationen mit anderen Menschen austauschen. Unterbewusstseinsprogramme wie »Ich bin arm«, »Ich bin wertlos«, »Ich bin kränklich«, »Ich bin ein Versager«, »Ich bin beruflich erfolglos«, »Ich schaffe das nicht« werden genauso wirksam wie zum Beispiel »Ich schaffe alles, was ich mir vornehme«, »Ich sehe attraktiv aus«, »Ich habe immer genug Geld«, »Ich bin gesund und fit«, »Ich bin erfolgreich in meinem Beruf«, »Ich bin selbstbewusst«. Es handelt sich hierbei nicht um »Zauberei« oder »Hokuspokus«, sondern diese inneren Glaubenssätze führen dazu, dass wir jene Menschen anziehen, die mit unseren eigenen Überzeugungen übereinstimmen, andere Menschen aber abstoßen, die nicht mit diesen Programmen harmonisieren. Außerdem wird unser eigenes Verhalten entsprechend unseren inneren Programmen, gesteuert und mit Energie verstärkt.

Demnach müssen wir folgende zwei Funktionen unseres Unterbewusstseins unterscheiden, wenn wir die Lehre des positiven Denkens verstehen wollen. Die erste Funktion besteht darin, dass das Unterbewusstsein ein Computer ist. Dieser Computer speichert alles, was wir denken und was wir uns vorstellen. Je stärker ein Gefühl ist, das diese Gedanken und Vorstellungen begleitet, um so intensiver ist der Eindruck, der im Unterbewusstsein zurückbleibt. Die zweite Funktion des Unterbewusstseins ist der schöpferische Aufgabenbereich: Jeden empfangenen und gespeicherten Gedanken, jede Vorstellung, jeden Wunsch und jede Angst oder Sorge verstärkt es mit kosmischer Energie.

Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass unser Unterbewusstsein unpersönlich reagiert. Das bedeutet, es reagiert auf die Inhalte unseres Bewusstseins . Dabei ist es gleichgültig, ob diese Inhalte uns selbst betreffen oder ob diese Gedanken anderen gelten. Unsere Bewusstseinsinhalte werden in jedem Fall verstärkt. Ebenso ist es wichtig zu wissen, dass das Unterbewusstsein bei der Speicherung nicht »intelligent« vorgeht. Es unterscheidet nicht, ob unsere Gedanken positiv für uns sind oder nicht. Jeder Eindruck, alles wird gespeichert und verstärkt die bereits vorhandenen Programminhalte. Die Aufgabe der Beurteilung unserer Gedanken kommt allein unserem Tagesbewusstsein zu. Dies erklärt beispielsweise auch, warum unser Unterbewusstsein eine real erlebte Situation nicht von einer Situation unterscheiden kann, die nur in unserer Vorstellung stattgefunden hat. Sich Bilder einzuprägen und ihre Inhalte zu verstehen, fällt dem Unterbewusstsein besonders leicht. Diese Erkenntnis hat die Praxis des positiven Denkens revolutioniert. Während früher die Autosuggestionen im Vordergrund standen und man sich diese positiven Vorstellungen wie Emil Coues »Es geht mir in jeder Beziehung von Tag zu Tag immer besser und besser!« durch regelmäßiges Wiederholen in sein Unterbewusstsein einprägte, wird in den Seminaren über positives Denken heute besonders Wert auf das Training der Imagination gelegt, also auf die Fähigkeit, in seiner Vorstellungskraft bewusst positive Bilder zu entwickeln.

Neuere Forschungen über die erfolgreiche Beeinflussung unseres Unterbewusstseins haben noch eine weitere wesentliche Erkenntnis für die Praxis des positiven Denkens gebracht: Es gibt Bewusstseinszustände, die einen direkten Zugang zum Unterbewusstsein ermöglichen. Hierbei handelt es sich um die sogenannte Alpha-Ebene. Auf dieser Bewusstseinsebene sind wir entspannt, das Gehirn produziert Alphawellen und ist besonders aufnahmefähig. In der Hypnose zum Beispiel nützt man diese Erkenntnis und kann dadurch entscheidende Veränderungen in der unterbewussten Steuerung der Persönlichkeit in kürzester Zeit erreichen. Da wir nicht zum Hypnosetherapeuten gehen müssen beziehungsweise wollen, um positives Denken zu praktizieren, ist es für uns interessant, dass wir uns durch leicht erlernbare Methoden der Tiefenentspannung selbst in diesen Zustand der direkten Beeinflussbarkeit des Unterbewusstseins versetzen können.

Vorstellungsbilder und suggestive Gedanken, die wir uns in diesem geistig entspannten Zustand machen, können bis fünfzig Mal schneller zur Auswirkung kommen als Gedanken und Vorstellungen, die wir uns im vollen Tagesbewusstsein machen. Dies hängt auch damit zusammen, dass wir uns im Alltag kaum auf einen Gedanken für längere Zeit konzentrieren können. Positives Denken erfordert daher besonders am Anfang tägliche Übung, und die Erfolge durch positives Denken fallen nicht vom Himmel. Erst wenn die erwünschten Vorstellungen im Unterbewusstsein wirklich Fuß gefasst haben, können wir mit entsprechenden Ergebnissen rechnen. Da viele Menschen in diesen Dingen keine Ausdauer besitzen und nicht bereit sind, diese täglichen Übungen über einen Zeitraum von etwa drei Wochen zu praktizieren, erleben sie erst gar nicht die Phase, in der eine Innensteuerung beginnt.

Besonders Kritiker des positiven Denkens sind oft nicht bereit, sich einmal vorbehaltlos auf die Übungen einzulassen. Sie vereiteln dadurch selbst eine positive Erfahrung, die für sie selbst von Nutzen sein könnte.

Entscheidend für den Erfolg durch positives Denken ist die innere Überzeugung.

»Wenn Du Deine Übungen machst, positive Gedanken und Vorstellungen produzierst und nicht daran glaubst, dass sie eintreten werden, dann kann das erwünschte Ergebnis nicht erfolgen!«

Skeptiker, die sagen, »Ich mache die Übungen, aber das klappt ja doch nicht!«, stehen sich mit dieser Negativ-Erwartung selbst im Wege und erleben schließlich, was ihrem Glauben entspricht.

Wie funktioniert nun die Verwirklichung der ins Unterbewusstsein eingepflanzten Wünsche?

Genau wie ein Landwirt seine Saat, die er in den Boden gepflanzt hat, zunächst in Ruhe lässt, damit sie sich entwickelt, muss auch beim positiven Denken der Zeit des Säens (der Einprogrammierung ins Unterbewusstsein) eine Phase der Ruhe folgen, in der die Natur ihre Wirkung entfalten kann. Wenn wir ständig voller Ungeduld nachforschen, ob das Ergebnis schon sichtbar wird, verhalten wir uns wie ein Landwirt, der täglich den eingepflanzten Samen wieder ausgräbt, um zu sehen, ob schon etwas wächst. Unter diesen Umständen kann sich unmöglich eine gesunde Pflanze oder ein erfolgreiches Ergebnis entwickeln.

Vertrauen und Gelassenheit während der Zeit, in der sich das Ergebnis unsichtbar entwickelt, sind ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Wege zum Erfolg durch positives Denken.

Alle in unserem Unterbewusstsein verankerten Vorstellungen werden, ohne dass wir es bewusst zur Kenntnis nehmen, durch die schöpferische Energie unseres Geistes aufgeladen. Diese Aufladung der eigenen Vorstellungen, Sorgen und Erwartungen mit kosmischer Energie führt dazu, dass Umstände in unser Leben treten, die das, was wir denken und was wir uns intensiv vorgestellt haben, Wirklichkeit werden lassen. Plötzlich begegnen wir den Menschen, die uns helfen können und wollen. Wir werden ohne bewusste Planung in Situationen verwickelt, die uns zum gewünschten Ziel führen, obwohl unser Tagesbewusstsein die in dieser Situation verborgenen Chancen nicht sehen konnte. Wir spüren, dass wir von innen heraus dazu gedrängt werden, Dinge zu tun, die zur Erreichung des vorgestellten Ziels führen. Wir entfalten plötzlich Aktivitäten, die uns Chancen und Möglichkeiten eröffnen. Wir sitzen nicht mehr hinter dem Ofen und warten, dass etwas Positives passiert.

Persönliche Aktivität gehört ebenfalls zum positiven Denken. Wenn wir wissen, dass wir etwas tun können, dann tun wir es. Wenn wir uns jedoch von innen heraus nicht dazu aufgefordert fühlen, sind wir in der Lage, gelassen abzuwarten, bis der richtige Augenblick zum Handeln gekommen ist, statt hektische und aufgeregte Aktivitäten zu entfalten, die uns der Lösung doch nicht näher bringen.

Die Anhänger des positiven Denkens achten ganz bewusst auf ihre Gedanken, um keine negativen Lebensumstände durch negatives Denken zu verursachen. Immer wenn sie sich bei negativen Gedanken ertappen, setzen sie gezielt eine positive Einstellung an deren Stelle. Insbesondere wenn Probleme und Schwierigkeiten auftreten, wird der Positiv-Denker alle negativen Gedanken vermeiden, da sie zu einer Verstärkung eines Problems beitragen können.

Da alle negativen Gedanken und Gefühle, alle unsere Probleme und Sorgen uns darauf hinweisen wollen, dass wir unseren Geist falsch einsetzen, sind sogar diese Erlebnisse als positiv anzusehen. Wir erhalten durch sie die Chance, uns und unser Leben zum Positiven zu verändern.

Positiv denken bedeutet nicht, dass sich ein Mensch weltfremd von den Problemen des Lebens distanziert und diese verdrängt. Es ist vielmehr so, dass ein Positiv-Denker jedes auftauchende Problem ausschließlich unter dem Blickwinkel der Lösung betrachtet und durchdenkt.

• Positives Denken ist immer ein Möglichkeitsdenken .

• Positives Denken findet immer Lösungen, die für alle Beteiligten positiv sind.

• Positives Denken vermindert den Kampf gegeneinander und fördert das erfolgreiche Miteinander von Menschen mit gleicher innerer Zielsetzung.

Das Prinzip des positiven Denkens ist sehr einfach zu begreifen. Jeder Mensch kann die Grundlagen bereits in einem Seminar von zwei bis drei Stunden Dauer erlernen. Das Problem, das die meisten Menschen vom positiven Denken abhält, liegt nicht in ihrem mangelnden Verständnis, dieses Prinzip zu begreifen, sondern in der Tatsache, dass es langwierig und schwierig sein kann, von den bisherigen und festgefahrenen Denkgewohnheiten freizuwerden. Dieses Freisein von inneren Begrenzungen und Negativprogrammen ist für jeden Menschen erreichbar. Allerdings lauern im Alltag häufig »Fallen«, die positives Denken leicht zum Scheitern bringen und eine Veränderung unseres Lebens zum Positiven verhindern. Auf diese »Fallen« sollte man vorbereitet sein und wissen, wie man sie systematisch umgeht oder überwindet.


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