Freitag, 22.09.2017, 03:42
Hauptseite Registrierung RSS
Willkommen, Gast

Verändern Sie sich, haben etwas im Griff, wenn Sie gesund, glücklich und reich werden wollen!












Einloggen
Suche
Kalender
«  September 2017  »
Mo.Di.Mi.Do.Fr.Sa.So.
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930
Archiv der Einträge


Nützlich











Positive Denken - Was bedeutet »positiv denken«?

Positives Denken gezielt einsetzen und sein Leben verändern

»Wer nicht ermüdet,
ermüdet Not und Elend.«
Anon

Die wichtigsten Negativ-Fallen im Alltag

Probleme beim positiven Denken treten immer dann auf, wenn wir uns nicht an die Grundsätze halten. Viele Verhaltensweisen, die ein durchschnittlich denkender Mensch sich täglich erlaubt, sind nicht mehr akzeptabel für den, der Erfolg durch positives Denken haben will. Sogar erfahrene Positiv-Denker übersehen bisweilen den Punkt, dass das Unterbewusstsein völlig unpersönlich reagiert, Informationen wertfrei aufnimmt und so die vorhandenen Bewusstseinsinhalte verstärkt. In der Praxis bedeutet das, dass auch alle negativen Gedanken und Vorstellungen über andere Menschen, die wir in unserem Bewusstsein haben, sich für uns verwirklichen.

Wenn wir Menschen sind, die nur sich selbst alles Gute wünschen, anderen Menschen aber nichts gönnen, dann wird das wertneutral arbeitende Unbewusste das Gute und Schlechte gleichermaßen auf uns lenken. Trotz positiver Vorstellungen kommen viele Menschen nicht recht voran. Sie machen den Fehler, dass sie für ihren Teil positiv denken, ihre Gedanken für die Belange anderer Menschen jedoch nach wie vor negativ sind. Sie treten mitunter jahrelang auf der Stelle oder, was noch schlimmer ist, sie erfahren überwiegend Negatives, weil ihre negativen Gedanken bezüglich ihrer Mitmenschen die positiven Gedanken für die eigene Person weit übersteigen. Hier hilft nur eins: Sich negative Gedanken gegenüber anderen konsequent abzugewöhnen. Jedes Mal wenn in uns ein negativer Gedanke zu Mitmenschen aufsteigt, sollten wir diese segnen und ihnen das Beste wünschen. Denn dies ist der einzige Weg, unsere negativen Bewusstseinsinhalte zu korrigieren. Unser Bewusstsein muss für alle Menschen, einschließlich uns, die gleichen guten Wünsche beinhalten.

Ähnlich verhält es sich, wenn wir in unserem Leben negative Zustände zum Positiven verändern wollen, wir uns aber weigern, die Verantwortung für unser Leben und unsere Lebensumstände selbst zu übernehmen. Wir können uns nicht einfach aus der Verantwortung stehlen und sagen, die anderen sind schuld. Genauso brauchen wir es umgekehrt nicht zuzulassen, dass ein anderer uns die Schuld an seinem Dilemma zuschiebt.

Es gibt viele Menschen, die zu bequem sind, um an sich selbst zu arbeiten und versuchen, ihre eigenen Mängel auf andere zu transformieren. Immer dann, wenn etwas Negatives oder Unangenehmes auf sie zukommt, geben sie anderen die Schuld. Sie machen anderen Vorwürfe, um von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken. Wenn wir uns so verhalten, geraten wir in einen gefährlichen Kreislauf. Als Mensch, der positiv denkt, dürfen wir erstens so nicht handeln und uns zweitens nicht als angeblich schuldige Täter missbrauchen lassen.

Positives Denken wirkt immer von innen nach außen. Was andere Menschen uns antun, wurde von uns selbst ausgelöst. Solange wir anderen die Schuld an unseren Problemen geben, sind wir nicht in der Lage, uns von diesen Problemen zu befreien. Angenommen wir befinden uns mit jemandem in einem Konflikt, dann liegt es in unserer Macht, diesen Zustand zu ändern. Doch erst, wenn wir dies begriffen haben, sind wir in der Lage, unsere eigenen Gedanken zur Lösung dieses Problems einzusetzen.

Viele Menschen beklagen sich häufig darüber, wie schlecht sie von anderen behandelt werden. Sie erklären ausführlich, warum sie keine positivere Lebenseinstellung haben können, solange sie immer wieder dem negativen Verhalten anderer ausgeliefert sind. Diese Opferrolle verhindert von vornherein eine Lösung durch positives Denken. Solange wir uns als Opfer eines oder mehrerer anderer Menschen sehen, verlagern wir die Verantwortung für unser Problem nach außen, und dies verhindert die Lösung. Es gibt nur einen Menschen, der Verantwortung für unser Leben träg t- wir selbst!

Wir selbst entscheiden über unsere Lebensumstände - immer. Unser Leben, so wie es heute ist, ist das Ergebnis unserer Entscheidungen, die wir in der Vergangenheit getroffen haben. Wenn wir mit irgendwelchen Lebensumständen oder mit Beziehungen nicht einverstanden sind, dann liegt es an uns, sie zu verändern. Lassen wir alles beim alten, dann ist niemals ein anderer Mensch daran schuld.

Wichtig ist es für uns zu erkennen, dass wir andere Menschen lehren, wie man uns zu behandeln hat. Versucht ein Mensch, uns zu unterdrücken, dann haben wir ihm signalisiert, dass wir uns unterdrücken lassen könnten. Wenn wir dies nicht (mehr) wollen, dann liegt es an uns, ihm ein neues Signal zu geben. Er wird sich darauf einstellen müssen, wenn er uns nicht verlieren will.

Wenn wir innerlich nicht mehr bereit sind, die bisherige »Rolle« weiterzuspielen, kann uns niemand dazu zwingen, es doch zu tun.

Die Lösung dringt von innen nach außen, indem wir unsere inneren Gedanken und Einstellungen ändern. Wir müssen uns selbst als einzige Quelle zur Lösung unserer Probleme ansehen, wenn wir Erfolg dabei haben wollen.

Weit verbreitet sind auch unehrliche Kommunikation und mangelnde Offenheit. Grund hierfür ist oft der falsch verstandene Versuch, es anderen recht zu machen, andere nicht vor den Kopf zu stoßen. Scheinbar unlösbare Lebensprobleme oder unbefriedigende Kompromisse sind die Folge. So verbringen viele Menschen ihr Leben in der Umgebung von Menschen, die sie nicht wirklich mögen, weil sie es nie übers Herz brachten, ihnen dies einmal zu zeigen. Statt andere zu verletzen, zerstören sie lieber sich selbst. Dies kann nicht der Weg zu einem positiven Leben sein.

Wenn wir mit anderen Menschen kommunizieren, dann sind nicht nur unsere Worte beteiligt, sondern auch unsere innersten Gedanken und Gefühle. Diese wirken sogar wesentlich stärker als das, was wir sagen. Nehmen wir einmal an, wir sind zu einem Familienfest eingeladen und wir haben keine Lust, daran teilzunehmen. Die ehrliche Reaktion wäre, dass wir nicht zu dieser Veranstaltung gehen. Tun wir es dennoch und verhalten uns den ganzen Abend so, als wären wir gerne da - obwohl wir innerlich negative Gedanken und Gefühle dazu haben, dann sollten wir uns darüber klar sein, dass die anderen Menschen dies spüren und auf unsere unterschwelligen Gedanken und Gefühle reagieren.

Wenn wir dann noch behaupten, »I ch habe doch gar nichts Negatives gesagt «, belügen wir uns nur selbst. Wir können unsere innersten Gedanken und Gefühle nicht wirklich vor anderen verbergen. Genauso wie wir es spüren, wenn jemand nicht offen zu uns ist, bemerken andere unsere gespielte Offenheit.

Die Lösung ist, einfach zu sagen, was man wirklich denkt. Jeder Mensch hat dieses Recht. Wenn man keine Lust hat, zu einem Treffen zu gehen, dann ist es besser zu sagen, dass man nicht kommt, als dort negativ über die Veranstaltung und die anwesenden Gäste zu denken.

Offene Kommunikation bedeutet, dass wir uns erlauben, das zu sagen, was wir denken. Selbstverständlich auf eine Art, die fair und verständnisvoll den anderen Menschen gegenüber ist. Aber dieses Eingehen auf andere sollte nicht so weit gehen, dass wir unsere inneren Bedürfnisse verleugnen.

Konflikte mit anderen Menschen können wir nicht dadurch lösen, indem wir mit allen über die Schwierigkeit sprechen, nur nicht mit den Betreffenden selbst. Menschen scheinen oft alles zu tun, um dem direkten Konfliktgespräch aus dem Weg zu gehen. Dies kann nie zu einer positiven Lösung führen. Sie kann nur über ein ehrliches und offenes Gespräch gefunden werden, oder wir schließen innerlich Frieden mit unserem »Gegenspieler«.

Positives Denken kann ganz gezielt zur Verwirklichung von Wunschvorstellungen eingesetzt werden. Doch dazu müssen wir unsere Wünsche und Ziele genau kennen. Häufig können wir uns nicht entscheiden, so dass wir zwischen verschiedenen Wunschvorstellungen hin- und herpendeln: Mal wollen wir dies, mal wollen wir das. Täglich geben wir unserem Unterbewusstsein Impulse ein, die sich widersprechen. Man könnte dies genauso mit einer Taxifahrt vergleichen, auf der wir dem Fahrer einen immer neuen, völlig anderen Zielpunkt angeben, bis schließlich jede Orientierung verloren ist. Abgesehen davon, dass es dem Taxifahrer egal ist, wie lange wir dieses Spiel betreiben, weil es ja unser Geld kostet, werden wir niemals irgendwo ankommen, wenn wir uns nicht irgendwann ganz klar für ein Ziel entscheiden.

Auch die Kräfte unseres Unterbewusstseins sind nur dann in der Lage, uns ans Ziel zu bringen, wenn wir dieses Ziel kennen und wenn wir dem Unterbewusstsein dieses Ziel ganz eindeutig mitteilen. Der Zweifel an unserem Ziel ist ein Handicap, an dem wir scheitern könnten. Immer wenn wir sagen, »Ich will dieses und jenes Ziel erreichen«, setzen sich die Kräfte des Unterbewusstseins in Bewegung. Wenn wir aber in unseren Selbstgesprächen sagen, »Ich glaube nicht, dass ich dieses Ziel erreiche«, dann stoppt die kosmische Energie sofort und wendet sich dieser neuen Suggestion zu. Man kann sich leicht vorstellen, wie die Energien zwischen Zielerreichung und Zielverhinderung hin- und herschwingen. Auf diese Weise kann kaum etwas gelingen.

Oft jedoch ist es so, dass wir unser Ziel nicht genau kennen. Viele Menschen machen dann den Fehler, dass sie darüber klagen, dass sie nicht wissen, was sie tun oder denken sollen. Aber auch das ist eine Suggestion und auch sie wird sich auswirken. In diesem Fall ist es besser, darauf zu vertrauen, dass unser Unterbewusstsein in der Lage ist, das für uns richtige Ziel selbst zu erkennen. Ein Positiv-Denker wird sich in einer solchen Situation vorstellen, dass ihm in Kürze eine positive Lösung einfallen und begegnen wird und wird diese Lösung gelassen abwarten.

Wie bereits an früherer Stelle beschrieben wurde, versteht das Unterbewusstsein Bilder und Vorstellungen leichter als Worte. Nicht-Positiv-Denker haben die Angewohnheit, sich jeden Schrecken in den buntesten Farben auszumalen. Dagegen versagt ihre Fantasie, wenn es darum geht, sich etwas Positives vorzustellen. Es ist leicht verständlich, dass dieser Vorgang ganz große Probleme nach sich zieht. Jede Sorge und jede Angst werden automatisch in Bilder umgesetzt, die sich leicht ins Unterbewusstsein einprägen und von dort energetisch verstärkt zur Verwirklichung drängen. Solange diese Angewohnheit nicht überwunden wird, ist immer wieder mit Störungen beim positiven Denken zu rechnen, denn die schwachen Vorstellungen des Positiven können die starken Auswirkungen der Negativbilder nicht ausgleichen.

Hier ist es wichtig, einerseits die Entstehung von Angstbildern abzubauen und parallel dazu die Produktion positiver Vorstellungen und Wünsche zu erlernen.

Positive Fantasien sind ein intensiv wirksames Erfolgsmittel und gezieltes Tagträumen kann oft mehr bewirken als tagelanges angestrengtes Nachdenken und Grübeln. Sie sollten jedoch nicht den weitverbreiteten Fehler machen, die alleinige Wirkung der Imagination zu überschätzen, und die Notwendigkeit gezielter Aktivitäten nicht unterschätzen.

Nachdem wir mit den Imaginationsübungen begonnen haben, werden wir von innen heraus oder möglicherweise auch durch einen Anstoß von außen dazu angehalten, etwas zu tun. Es ist verständlich, dass unsere Tatkraft in Verbindung mit positiven Vorstellungen erheblich effektiver sein kann und zu einem guten Ergebnis führt. Bloßes Positiv-Denken bringt keine Erfüllung. Der Mensch ist dazu geschaffen zu handeln, aktiv zu sein und seine Kräfte zu erproben. Schwierigkeiten oder Hindernisse, die uns auf unserem Weg begegnen, sind nur ein Prüfstein, ein Test für uns. Viele Menschen erreichen ihre Ziele nur deshalb nie, weil sie zu früh aufgeben, sich sofort geschlagen geben. Sie machen keinen Unterschied zwischen einem Rückschlag und einer endgültigen Niederlage: Nach einem Rückschlag ist man wieder aufgestanden und hat weitergemacht! Warum sollte man diese Chance vergeben, solange nicht alles verloren ist?

Die Überprüfung des Erfolgsweges all jener Leute, die sich an der »Spitze« befinden, hat eines ganz klar ergeben: Sie sind nicht einfach dort gelandet! Der Erfolg, sein Ziel zu erreichen, hat immer Hindernisse, und nur der wird ankommen, der immer wieder mit neuer positiver Einstellung weitermacht. Oft hat es sich schon gezeigt, dass sich der »ganz große Erfolg« und die endgültige Zielerreichung direkt im Anschluss an einen besonders großen Rückschlag einstellen. Erreichen kann es jedoch nur, wer sich nach diesem Rückschlag wieder aufrafft und zuversichtlich weitermacht.

Immer, wenn wir uns von den Gedanken an die Vergangenheit oder von den Sorgen der Zukunft niederdrücken lassen, schließen wir uns von den wohltuenden Auswirkungen des positiven Denkens aus.

Wir sollten uns aber bewusst werden, dass es immer nur einen einzigen Augenblick gibt, in dem wir wirklich leben, nämlich im Jetzt. Alles, was gestern war, ist heute vorbei, und alles, was morgen sein wird, ist heute ungewiss.

Zum Gestern: Viele Menschen verderben sich das Leben damit, dass sie im Heute Schuldgefühle für das Gestern produzieren. Entweder sie werfen sich selber vor, dass sie dies oder jenes nicht getan haben beziehungsweise nicht hätten tun sollen. Oder sie beklagen sich darüber, dass andere Menschen diese oder jene Schuld auf sich geladen hätten. Sie suchen geradezu Ausflüchte und geben sie als Grund dafür an, dass sie heute nicht ! glücklich und positiv leben können.

Zum Morgen: Gleichzeitig ängstigen sich viele Menschen davor, was wohl morgen an Problemen auf sie zukommen wird und vor allem, wie sie diese wohl bewältigen sollen. Die Sorge vor dem, was in der Zukunft passiert, verhindert, dass sie heute ein positives und harmonisches Leben verbringen.

»Wenn meine Mutter mich nicht vor 35 Jahren so schlecht behandelt hätte, dann könnte ich jetzt glücklich sein!« oder »Wenn die Atombomben von der Erde verschwunden sind, dann besteht für mich die Möglichkeit, eine positivere Einstellung zu den Dingen zu bekommen!« sind zwei Beispiele, die das bequeme und zugleich selbstzerstörerische Denken vieler demonstrieren. Sie vergessen dabei eins: » Der menschliche Geist hat seinen eigenen Raum. Er kann sich den Himmel zur Hölle und die Hölle zum Himmel machen! « Diesen Satz von John Milton wenden viele von uns nur halbherzig an. Sie machen sich nur den Himmel zur Hölle.

Mark Twain sagte einmal am Ende seines Lebens: »Ich bin ein alter Mann und ich hatte eine ganze Menge Probleme. Die meisten davon sind nie passiert!«

Fünfundneunzig Prozent unserer Sorgen treten niemals ein. Fünfundneunzig Prozent unserer Befürchtungen, die wir vor dem Morgen haben, erfüllen sich nicht. Die meisten unserer Ängste sind unbegründet. Unser Leben verläuft anders, führt nicht dorthin, wovor wir Angst haben. Wir müssen lernen, dass einzig und allein unsere innerste Beurteilung einer Situation entscheidet, ob etwas für uns positiv oder negativ ist. Wenn wir zurückdenken, dann beurteilten wir in der Vergangenheit vieles negativ, unmittelbar nachdem es geschehen war - was sich im nachhinein als positiv erwies. Immer wenn wir in eine Situation geraten, die uns im Augenblick negativ erscheint, sollten wir erst einmal eine Pause in unserem Beurteilungsprozess einlegen und sagen: » Ich will zunächst prüfen, was sich Positives in dieser Situation verbirgt. « Mit dieser Einstellung ist es ziemlich sicher, dass wir aus jeder Situation das Beste herausholen. Grundsätzlich sollten wir uns als Positiv-Denker folgendes klarmachen: » Es ist im Grunde genauso aberwitzig, von einer negativen Entwicklung überzeugt zu sein wie von einer positiven! « Denn gerade die innere Überzeugung ist es doch, die in uns die Energien mobilisiert und Kräfte in Bewegung setzt, die wiederum genau das unterstützen und herbeiführen, wovon wir überzeugt sind!

»Wir wissen einfach nicht genug, um das Recht zu haben, ein Pessimist zu sein« , dieser Satz sagt einiges darüber aus, wie wir das Leben betrachten sollten.

Wenn wir uns aber schon Sorgen und Angstzustände erlauben, dann sollten wir wenigstens darauf achten, dass diese uns nicht lahmlegen. Jede Situation, in der wir aus Angst - vor etwas, was wahrscheinlich sowieso nicht eintreten wird - innerlich wie gelähmt sind, reduziert unsere Zeit, die uns für ein positives Leben zur Verfügung steht.

Es gibt auch Menschen, die lassen sich von ihren Problemen aktivieren. Sie sagen sich: »Ich will diese Situation so nicht erleben, und ich werde jetzt etwas tun, um dies zu ändern!« Mit dieser Einstellung kann man sogar aus negativen Gefühls-Situationen noch etwas Positives machen.

Wer zu Depressionen neigt, kann diese am einfachsten dadurch heilen, indem er etwas unternimmt. Wie seine Aktivität aussieht, ist in diesem Fall weniger ausschlaggebend. Wichtig ist, dass er mit dem Grübeln aufhört und beginnt, sich tatkräftig mit etwas zu beschäftigen. Dies ist der Start zur positiven Wende.

Im Grunde genommen basieren fast alle Probleme, die uns im Alltag das Leben schwer machen, auf einem einzigen Punkt. Es fehlt uns an Vertrauen. Statt dessen geht das Misstrauen um. Jeder misstraut jedem. Viele Menschen leben in dem Bewusstsein: »Die Menschen sind schlecht, und du kannst niemandem trauen!« Diese Einstellung führt automatisch dazu, dass man Menschen und Umstände anzieht, die zu dieser inneren Vorstellung passen. Wer so denkt, ist selbst die Ursache dafür, dass er diese negativen Erfahrungen macht.

Es gibt zur Zeit ungefähr vier Milliarden Menschen auf der Welt. Jeder Mensch kennt im Durchschnitt zweihundertfünfzig Menschen näher. Diese zweihundertfünfzig Menschen stellen für ihn » die Menschen « dar. Wenn er innerlich voller Misstrauen ist, dann wird es ihm nicht auffallen, dass er aus der Gesamtzahl der Menschen in seinem Land zweihundertfünfzig negative und unkorrekte Leute an sich zieht. Wenn er dann die Erfahrungen macht, die seinen innersten Erwartungen entsprechen, dann ist es einfach, die Schuld hierfür diesen Menschen zuzuschieben.

Aber: Wir selbst sind der Magnet, der die anderen Menschen anzieht, und wir werden magnetisch von anderen Menschen angezogen. Sollte es sein, dass wir Leute, die Geld haben, nicht ausstehen können, dann werden wir keine harmonische Beziehung zu wohlhabenden Menschen erleben können. - Wenn wir glauben, dass alle Menschen es nur auf unser Geld abgesehen haben, dann könnten wir genauso alle Anschlagtafeln der Stadt mit dieser Mitteilung bekleben. Wer es darauf abgesehen hat, jemanden seines Geldes zu bestehlen, wird durch diese unsere Gedanken unterschwellig angezogen. Wenn wir misstrauisch sind und immer glauben, dass uns etwas Negatives passieren wird, dann sind wir die treibende Kraft, die unseren später sich bewahrheitenden negativen Erfahrungen nur Vorschub leistet.

Um positiv denken zu können, müssen wir unbedingt vertrauen lernen. Vertrauen ist eine der größten Kräfte, die wir zu unserem Wohlergehen einsetzen können. Wir Menschen sind in der Lage, ein wesentlich größeres Wissen für uns einzusetzen, als wir gemeinhin glauben. Wie wir denken entscheidet über unsere Möglichkeiten im Leben. Positiv denken macht frei von inneren Blockaden und eröffnet uns Möglichkeiten, die wir uns im Augenblick noch gar nicht vorstellen können. Wenn wir lernen können zu vertrauen, dann werden sich viele unserer Probleme leichter lösen lassen oder erst gar nicht auftauchen. Wichtiger als das Vertrauen in andere Menschen ist das Vertrauen in uns selbst. Dieses Selbstvertrauen fußt darauf, dass unsere Gedanken die Kraft sind, die unser Leben bestimmt und steuert, und dass wir unser eigenes Denken nur im Griff behalten müssen, wenn wir Harmonie, Erfolg, Gesundheit, Zufriedenheit und Glück erleben wollen.

Selbstvertrauen heißt überzeugt zu sein, dass unser eigener Geist in der Lage ist, positive Lösungen für jedes Problem zu finden, mit dem wir in unserem Leben überhaupt konfrontiert werden können. Diese Konflikt- oder Problemlösungsfähigkeit geht weit über das hinaus, was in unserem Tagesbewusstsein an Kenntnissen und Erfahrungen vorhanden ist. Sie beruht auf dem Zusammenwirken von innersten Gefühlen, Intuition, Offenheit gegenüber sich und anderen, Vertrauen und Selbstvertrauen. Unser wahres Selbst hat positive Lösungen für alle Probleme - auf dieser Erkenntnis basiert wahres Selbstvertrauen.

Es ist nicht schlimm zu erkennen, dass wir gegen die hier angeführten und zum positiven Denken unbedingt nötigen Voraussetzungen in der Vergangenheit verstoßen haben. Es ist positiv zu bewerten, dass wir dies jetzt erkannt haben und bereit sind, uns jetzt zu ändern. Es gehört zu den Grundsätzen des positiven Denkens, dass wir immer wieder anfangen können, uns neu auf diese Prinzipien einzustellen: Alles, was war, ist vorbei. Nur was jetzt ist, zählt. Das Morgen ist das Ergebnis dessen, was wir heute denken. Denke ich heute positiv, kann ich morgen Positives erleben. Schauen wir nicht zurück, auf das, was wir nicht getan haben -schauen wir nicht zu weit nach vorn und verlieren uns in entfernten, ungewissen Details. Ergreifen wir den einzigen Augenblick, den wir wirklich besitzen:

Denken wir jetzt positiv!

»Machen Sie sich zu dem Menschen,
der Sie sein wollen,
und Sie werden die Freunde finden,
die Sie haben wollen!«

Was ändert sich durch positives Denken im Privatleben?

Alle Menschen, die positives Denken wirklich praktizieren, können auf große positive Veränderungen in ihrem persönlichen Leben verweisen.

Da sind zum Beispiel das deutlich gesteigerte Selbstvertrauen zu nennen, das ein Positiv-Denker automatisch entwickelt. Durch die Erkenntnis, dass wir selbst die wichtigste Ursache für unsere Lebensumstände sind, gewinnen wir im Laufe der Zeit an Sicherheit, die von tief innen heraus kommt. Diese Sicherheit bezieht sich weniger darauf, dass uns nichts Unvorhergesehenes mehr zustoßen wird, weil wir unsere Gedanken im Griff haben, sondern vielmehr darauf, dass wir uns fähig fühlen, mit den ständigen Veränderungen, die das Leben mit sich bringt, zurechtzukommen.

Das Prinzip des Lebens ist Wandel. Alles, was lebt, ändert sich. Der durchschnittlich denkende Mensch hat Angst vor der Veränderung. Er versucht, seine Sicherheit daraus zu beziehen, dass er sich auf möglichst wenig Veränderungen einstellen muss. Es ist typisch für den normal denkenden Menschen, dass er innerlich häufig gegen Dinge ankämpft, die zum Leben und Alltag gehören. Er kritisiert, beklagt oder empfindet Umstände als negativ, wie zum Beispiel: »Ich will nicht, dass ich Grippe habe«, »Ich will nicht, dass mein Geld schon am zwanzigsten aufgebraucht ist«, »Ich will nicht, dass mein Nachbar sich schon wieder ein neues Auto gekauft hat«. Sinnvoller wäre es, die Energien für solche »Klagelieder« zur Verbesserung der eigenen Umstände einzusetzen.

Anders der Positiv-Denker. Er weiß, dass bestehende Umstände zuerst einmal von ihm angenommen werden müssen. Dieses Annehmen zeichnet den positiv denkenden Menschen in seinen Verhaltensweisen aus. Er klagt nicht über das, was geschehen ist, sondern konzentriert seine Kräfte darauf, aus einer unerwünschten Situation etwas Positives zu machen.

Positiv-Denker betrachten Veränderungen als Chance für Verbesserungen. Auch wenn sie mit Veränderungen konfrontiert werden, die scheinbar negativ für sie sind, vertrauen sie darauf, dass sich aus dieser Situation etwas Positives entwickeln wird. In ihren Gedanken und Vorstellungen lenken sie ihre Energien auf das Heranziehen einer positiven Lösung.

Positiv denkende Menschen sind bessere Partner. Das hängt ganz einfach damit zusammen, dass gegenseitige Schuldzuweisungen keinen Platz mehr haben. Ein Positiv-Denker akzeptiert unterschiedliche Auffassungen seines Partners in den verschiedenen Lebensbereichen. Er weiß, dass beide Partner ihre eigene Persönlichkeit unmöglich entwickeln können, wenn unterschiedliche Meinungen, Vorlieben und Einstellungen nicht zugelassen, toleriert oder auch anerkannt werden.

Veränderungen in der Einstellung ihres Partners werden von Positiv-Denkern niemals als bedrohlich empfunden, weil sie darin einen Lebensbeweis und die Chance für eine lebendige, sich gegenseitig stimulierende Weiterentwicklung der Partner sehen. »Klammeraffen« gibt es in der Beziehung positiv denkender Menschen nicht.

Die Risikobereitschaft des positiv denkenden Menschen ist deutlich größer. In jedem einzugehenden Risiko sieht er die Möglichkeit, sein Leben zu verbessern.

Wenn wir uns einmal drei unterschiedliche Lebensprobleme ansehen, mit denen wir alle konfrontiert werden, dann werden die Unterschiede im Verhalten zwischen dem Positiv- und Normal-Denker deutlich:

1. Krankheit

Der normal denkende Mensch lässt sich von seiner Krankheit vereinnahmen. Sein ganzes Denken kreist intensiv um diese Krankheit. Er versucht, immer mehr über sie zu erfahren. Er malt sich aus, was alles aus dieser Krankheit entstehen könnte und wird zum Spezialisten für diese Krankheit, für ihre Symptome und alles, was mit ihr zusammenhängt.

Der positiv denkende Mensch akzeptiert erst einmal, dass er eine Gesundheitsstörung hat. Er geht sicher auch zum Arzt oder zum Heilpraktiker, um sich behandeln zu lassen, aber in seinem Denken und Fühlen konzentriert er sich darauf, seinem Unterbewusstsein Vorstellungen und Bilder von Gesundheit zu vermitteln. Er weiß und vertraut darauf, dass die Gesundung von innen kommt.

Die innere Einstellung des Kranken zu seinen Heilungschancen trägt wesentlich mehr zur Gesundung bei, als die meisten Menschen glauben. Selbstheilungen durch positives Denken kommen öfter vor, als die Menschen wissen.

2.  Einsamkeit

Einsamkeit ist ein innerer Zustand. Die Gedanken eines einsamen Menschens drehen sich unaufhörlich um seine Einsamkeit. Das Unterbewusstsein erhält ständig Suggestionen wie beispielsweise »Keiner mag mich«, »Ich bin völlig allein und einsam«, »Ich bin es nicht wert, dass sich jemand um mich kümmert«. Diese Suggestionen führen dazu, dass alle Kräfte des Unterbewusstseins sich darauf konzentrieren, diese zu verwirklichen. Auch hier verwechselt der Mensch Ursache und Wirkung.

Ein positiv denkender Mensch, der zum Beispiel wegen Scheidung oder durch den Tod seines Partners plötzlich allein ist, muss sicher auch seine innere Trauerarbeit leisten. Obwohl er seinen Partner verloren hat, macht er aber nicht den Fehler zu glauben, dass er sein zukünftiges Leben in Einsamkeit verbringen muss. Er nimmt die Situation an und macht sich in seinen Gedanken und Vorstellungen damit vertraut, neue Kontakte und Beziehungen aufzubauen. Seine Denkweise strahlt Aufgeschlossenheit aus gegenüber anderen, und es fällt ihm leichter, neue Freunde zu gewinnen.

Auch hier ist es die innere Einstellung, die das Ergebnis bringt. Positive Beziehungen zu anderen Menschen kann jeder finden. Wer sein Leben auf den Kontakt beziehungsweise die Kontaktpflege mit anderen Menschen einstellt, stößt auf die Menschen, die zu ihm passen und jemanden wie ihn gerade suchen.

3. Kommunikation

Auch in der Gesprächsführung mit anderen hat der Positiv-Denker erhebliche Vorteile gegenüber dem Normaldenker.

Ein negativ gepolter Mensch sieht einen Konflikt mit anderen Menschen als negativ an. Er glaubt, dass eine positive Kommunikation immer gleichbedeutend ist mit tiefer Übereinstimmung. Jedes Mal wenn ihm jemand Unannehmlichkeiten sagt, weicht er einen Schritt zurück, weil er davon ausgeht, dass der andere ihn nicht mag. Wenn er selbst nicht akzeptiert, was jemand anders tut oder sagt, greift er entweder zu massiver Kritik oder schweigt und denkt sich seinen Teil. Dies führt dazu, dass die Fronten sich verhärten und dass einer oder beide Beteiligten darunter leiden.

Ein positiv denkender Mensch weiß, dass es nicht möglich ist, mit allen Menschen einer Meinung zu sein. Er hat begriffen, dass gerade die Unterschiede zwischen den Menschen das Leben und die Kommunikation mit anderen interessant machen. Er geht davon aus, dass es normal ist, wenn zwei Menschen die Dinge unterschiedlich betrachten. Darüber hinaus findet er es lehrreich, über unterschiedliche Auffassungen und Standpunkte mit anderen Menschen zu diskutieren. Wenn jemand zu ihm sagt: »Ich kann dich nicht ausstehen«, dann ist seine normale Reaktion entweder: »Das ist interessant. Ich würde gerne wissen warum?« oder »Das ist Dein gutes Recht«. Auf keinen Fall wird der Positiv-Denker die Kritik anderer zum Anlass nehmen, seine positive Lebenseinstellung, und wenn auch nur zeitweise, aufzugeben.

Wenn wir feststellen, dass uns jemand nicht mag, dann sollten wir uns immer daran erinnern, dass dies mehr über denjenigen selbst aussagt als über uns. Ein positiver Mensch weiß, dass es unmöglich ist, von allen geliebt zu werden. Er geht in seinem Denken und Fühlen davon aus, dass er auch mit einem Menschen, der nicht mit ihm übereinstimmt, interessante und konstruktive Kommunikation betreiben kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein positiv denkender Mensch in seinem Privatleben wesentlich weniger Konflikte mit sich selbst und anderen Menschen erlebt. Dank seiner offenen Einstellung ist er jederzeit in der Lage, andere, genauso positive Menschen kennenzulernen. Probleme mit negativen Menschen hat ein Positiv-Denker kaum, weil er weiß, dass seine innere Einstellung zu den anderen Menschen sein Verhältnis zu diesen bestimmt. Er grämt sich nicht, wenn ihn jemand nicht mag, sondern er gesteht den anderen Menschen dieses Recht zu. Seine innere Ausgeglichenheit und Zufriedenheit bezieht er aus seinem Vermögen, Situationen und Lebensumstände annehmen zu können, ohne übermäßig darunter zu leiden. Darüber hinaus setzt er sich selbst nur für positive Zukunftsentwicklungen ein, indem er sein Denken, Fühlen und Handeln auf Chancen und Möglichkeiten ausrichtet und sich von inneren Begrenzungen immer weiter befreit.

Wer positiv denkt, akzeptiert sich als einmalige Persönlichkeit und versucht nicht, so zu sein wie die anderen, oder wie sie ihn haben wollen. Der Positiv-Denker ruht in sich selbst - in seinem wahren Wesen und ist locker und entspannt.


       ► Fortsetzung






 


 Webhosting kostenlos - uCoz