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Bitte verändern Sie sich jetzt! - 4 Verlangen nach Schokolade

Transkripte meisterhafter NLP-Sitzungen.

Richard
Richtig, aber du willst nicht mit dem Rauchen aufhören.

Eileen
Ich will nur wissen, wie es ist.

Richard
Du brauchst es nicht zu spüren. Ich weiß nicht genau, wie es mit deiner Gewohnheit ist. Aber du weißt genug, um jede Angewohnheit zu verstehen. Das vermittelt dir genug von dem Gefühl (vielleicht sogar etwas zu viel).

Eileen
Heißt das, das hier wirkt für jede unangenehme Sache, die man loswerden will?

Richard
Nein, nur für unerwünschte Zwänge, nicht für Hämorrhoiden. Was noch wichtiger ist, das Schönste an diesem Prozess ist, dass wir Schokolade nicht verekeln mussten oder den Geschmack der Zigarette nicht vermiesen müssen. Das ist das Schöne daran. Ich sehe oft, dass Leute, die anderen dabei helfen, mit dem Rauchen aufzuhören, am Ende Arschlöcher produzieren, die herumgehen und jeden auf der Welt foltern, der immer noch raucht.

Eileen
Du meinst die Leute, die mit dem Rauchen aufhören?

Richard
Ja. Sie helfen ihnen dabei, mit dem Rauchen aufzuhören und dann führen sie sich auf wie Ärsche. Leute, die aufgehört haben zu rauchen, werden wie christliche Eiferer, rennen dir die Tür ein, belästigen dich am Flughafen. Eine Reihe von Christen in Kalifornien sind der Meinung, dass alle Christen sein müssen. Ob sie es wollen oder nicht. Probier' mal einem Juden zu erklären, dass Jesus für seine Sünden gestorben ist. Er wird sagen: „Bestimmt nicht für meine Sünden. Er ist für deine Sünden gestorben, nicht für meine, und außerdem hat er Leute nicht an ihrer Tür belästigt." Das ist der Punkt in diesem Beispiel. Sie brauchte nicht den Geschmack von Schokolade zu verekeln. Sie brauchte sich keine Vorwürfe zu machen. Sie hat nur die natürliche Methode benutzt, nach der das Gehirn lernt. Ihr könnt eine Angewohnheit auch entwickeln. Es funktioniert auch umgekehrt. Der gleiche Mechanismus kann auch das Verlangen oder den Wunsch auslösen, etwas anderes zu tun. Zum Beispiel lernen. Es gibt eine Menge Sachen, die Ihr tun wollt, und sobald Ihr einmal angefangen habt, ist es in Ordnung, doch die Schwierigkeit ist, überhaupt erst in Gang zu kommen. Ihr könnt einen Zwang daraus machen. Im Grunde habe ich bloß einen Zwang gegen einen anderen ausgetauscht. Der Zwang besteht in dem Wunsch und dem Verlangen, gut auszusehen, gut zu klingen und sich gut zu fühlen, anstatt ein Verlangen nach Schokolade zu haben. Genau genommen sind diese Mechanismen nicht etwas, das ich in ihr installiert habe. Ich habe ihr nur gezeigt, was sie mit ihrem Gehirn tun muss, um Kontrolle über das zu bekommen, was im Gehirn (mind) ohnehin passiert. Das ist nichts anderes als eine Strategie. Sie hat eine Strategie, um ein Verlangen nach Schokolade zu erzeugen. Fünfmal ist nicht sehr viel, es hat hier nur lange gedauert. Versuch es nochmal. Mach ein schönes, großes, helles Schokoladen-Bild.

Eileen
Ich kann nicht. Und ich versuche wirklich...

Richard
Schaut sie an. Wenn Ihr ihr Gesicht beobachtet, könnt Ihr sehen, dass sie sofort zu dem zweiten geht. Das scheint Euch nicht viel auszumachen. Sie hat gesagt, dass es nicht darum ging Schokolade zu essen. Es ging um das Verlangen. Es ist nicht so, dass sie, wenn sie jetzt tatsächlich Schokolade sieht, keine Wahl hat. Was passieren wird... wenn sie jetzt innerlich das Bild erzeugt, das ihr Verlangen nach Schokolade ausgelöst hat, dann wird es sie jetzt einfach in einen anderen Zustand befördern, in dem sie viel stärker an etwas anderem interessiert ist. Es ist ungefähr so unwiderstehlich wie Schlamm zu essen. Wer will schon Schlamm essend Nur Kinder, Würmer und ein paar Leute, die ich in Kalifornien kenne und die nach einer sehr merkwürdigen Diät leben. Es gibt dort tatsächlich Leute, die Dreck essen. Es ist so organisch. Man kann dort alles verkaufen, wenn es bloß organisch ist. Ich hatte mir überlegt, organischen Abfall zu verkaufen, als etwas, das man bedenkenlos essen kann. Macht einen kleinen Stand neben der Kläranlage auf. Ich bin sicher, dass Ihr es den Leuten dort verkaufen könntet.

Gruppe
Mir scheint, dass man diese Technik auch alleine ohne Partner verwenden kann und es genauso gut funktionieren würde.

Richard
Das kannst du machen. Sie hat es gemacht. Ich hatte nichts damit zu tun.

Gruppe
Sie hätte es nicht gemacht, wenn du nicht dagewesen wärst.

Richard
Nein, aber sie hätte es tun können... sobald sie wusste, wie es geht. Es ist immer einfacher, wenn jemand etwas mit einem macht, weil man so den Anweisungen besser folgen kann. Die Sache ist nur die, dass ich besser unterscheiden kann, wie ich nicht... achtet auf die Sprache, jemand sagt: „Ich will das und das nicht. Ich vermeide das, ich vermeide dieses." Und wenn Ihr mal darüber nachdenkt, was vermeidet sie? „Ich möchte dieses Verlangen nicht haben." Sie möchte das Verlangen vermeiden, dabei kann sie nicht einmal die Schokolade vermeiden. Aber etwas, durch das Ihr angezogen werdet, ist viel stärker als etwas, das Euch abstößt. Denkt daran wie Ihr als Teenager wart. Ihr habt eine Fülle von Beispielen für Dinge, vor denen Ihr Euch fürchtet. Selbst bei Erwachsenen gibt es dieses Phänomen, das man durch etwas angezogen wird, das nicht entfernt so powervoll ist wie etwas, das man versucht zu vermeiden. Man kann jemandem sehr leicht... Menschen werden viel leichter zu etwas bewegt, wenn sie durch etwas angezogen werden, als wenn sie durch etwas abgestoßen werden. Es gibt da eine alte Geschichte, die mir Dave Caloff (ein befreundeter Hypnotherapeut) erzählt hat. Merkwürdig, er hat gestern den ganzen Tag nicht gehustet. Ich denke, er sollte sich einen Cocktail genehmigen. Dave Caloff hypnotisierte Leute und vergällte ihnen den Geschmack an Zigaretten. Nun, Dave Caloff hielt Lebertran für das endgültige Abschreckungsmittel. Da war also diese Person, die mit dem Rauchen aufhören wollte und Dave hypnotisierte sie: „... und Zigaretten werden wie Lebertran schmecken." Einen Monat später kam der Betreffende wieder. Dave fragt: „Was macht das Rauchen?", er antwortet: „Ich rauche überhaupt nicht mehr." David fragt: „Keine Schwierigkeiten?" Er sagt: „Keine Schwierigkeiten." Während er redet, greift er in seinen Mantel, zieht eine Flasche Lebertran heraus und trinkt sie leer. (Lachen) Wann immer Ihr etwas ersetzt, werden ähnlich komische Sachen passieren. Ich habe mich dafür entschieden, dass du dadurch angezogen wirst, gut auszusehen, gut zu klingen und dich gut zu fühlen, denn ich glaube, man muss nicht unbedingt ein anderes Objekt wählen, wenn man einen Zwang durch einen anderen ersetzt. Der wirkliche Zwang vollzieht sich in deinem Kopf. Und dieser Prozess muss in etwas anderes umgewandelt werden. So können auch weiter Bilder von Schokolade in ihren Gedanken auftauchen. Sie werden nur sehr kurz dort sein und ihr Gehirn hat jetzt gelernt, was es damit tun kann. Ich glaube nicht, dass man etwas mit Menschen macht . Ich glaube, man bringt ihnen etwas bei. Ich weiß, wie ich jemanden anleiten kann, das zu machen. Wenn Ihr die Schritte nochmal durchgeht...

Eileen
Verwendest du das tatsächlich...

Richard
Für mich selbst?

Eileen
Für dich selbst oder für jeden...

Richard
Ich möchte aber nicht aufhören. Es funktioniert zu gut.

Eileen
Könntest du es für dich selbst verwenden, wenn du es wolltest?

Richard
Ja, frag Matt, er war dabei. Eh, was mich betrifft, ist es eine viel elegantere Demonstration, wenn jemand anderer hier vorne ist und es mit Euch macht, als wenn ich es tue. Nichts auf der Welt wird Euch dazu bringen aufzuhören. Glaubt mir. Ihr werdet es alle selbst machen. Ich möchte noch eines zum Rauchen sagen... auf die Art, in der ich es hier gemacht habe - interessanterweise hat sie das selbst erwähnt -, hat sie Vergnügen daran, anderen beim Rauchen zuzusehen.

Eileen
Das habe ich schon gemacht...

Richard
Offenbar nicht sehr gut. Es ist eine Sache, Vergnügen daran zu haben, andere rauchen zu sehen. Es ist eine andere Sache, jedesmal, wenn du rauchen willst, darauf ausweichen zu müssen. Das Bemerkenswerte mit dieser Person, die aufgehört hat, ist, dass sie nicht nur das Rauchen aufgegeben hat, sondern auch nichts anderes angefangen hat. Denn Leute, die mit dem Rauchen aufgehört haben, aber den Zwang noch nicht losgeworden sind, können es nicht ertragen, dass irgendjemand sonst auf der Welt raucht. Also bleibt ihnen nichts anderes übrig, als dass ihnen schlecht wird, sobald sie Zigarettenrauch riechen. Ihnen wird übel. Sie wird noch etwas Zeit brauchen... (zeigt auf eine Teilnehmerin), sie gehen durch die Welt und führen sich auf. Ich war in zwanzig Meter hohen Räumen, einer raucht und zweihundert Meter entfernt hebt jemand die Hand: „Kannst du ihm sagen, dass er mit dem Rauchen aufhören soll?"— Ich sperre solche Leute dann in einen Abstellraum mit fünf Zigarren. Es ist bloß ein visuelles Phänomen...

Ich hielt das immer für eine elegante Lösung, denn sie konnte mit Vergnügen andere rauchen sehen. Was außerdem passiert, ist, dass es selbstverstärkend wirkt -je länger man nicht raucht, umso länger raucht man nicht. Das ist der ganze Trick, um mit Systemen zu arbeiten. „System" ist jetzt überhaupt das Wort unter Psychotherapeuten und auch sonst. Das ist jetzt schon seit zehn Jahren so. Unglücklicherweise wissen sie nicht, was ein System ist.

Für Familientherapeuten ist ein System... Sie können jetzt das Wort „Prozess" anstelle von „System" verwenden. Ein System, vor allem ein kybernetisches, geht wie sich jetzt zeigt, über Kybernetik hinaus. In der Spitzentechnik sehen wir jetzt, dass kybernetische Systeme nicht die Lösung sind. Es gibt andere Arten von Systemen, die viel eleganter funktionieren. Die Leute im Kommunikationsbereich haben Hilfswörter. Zum Beispiel „Feedback", „Feedforward". Feedback ist gut. Feedforward ist schlecht. Und es zeigt sich, dass genau das eine Feedforward-Schleife ist. Etwas, das selbstverstärkend wirkt und außerdem etwas anderes abschaltet, ist natürlich neu. Es ist kein Feedback. Feedback-Schleifen laufen immer wieder auf die gleiche Weise ab. Die Leute wollen immer Feedbackschleifen in Systeme packen. Sie haben offene Systeme und geschlossene Systeme... Wenn Ihr Euch die Familientherapie-Bücher anschaut, werdet Ihr verstehen, warum ich sage: „Mein Gott, wenn sie nur wüssten, was ein System ist." Ich meine... Es war eine... Benehmt Euch. Lernt Euch vorzubereiten. (Wenn ich so rede, können manche Familientherapie-Gruppen nicht verstehen, wie ich bloß Einzelpersonen behandeln kann.) „Dein Buch betont..." Jay Haley war, nebenbei bemerkt, der erste, der „Struktur der Magie" rezensiert hat. Noch bevor es veröffentlicht war, bekam er die ersten vier Kapitel des Buches. Seine Reaktion war, dass die Leute das Buch nicht interessant finden würden, dass es alt sei und offensichtlich keiner die Grundlagen verstehe. „Sie erkennen nicht, dass die Betonung des Individuums anstatt der Interaktion in der Familie wieder der alte Kram aus den zwanziger Jahren ist." Er hat dem Verleger abgeraten es zu veröffentlichen. Solche Sachen. Und von seinem Standpunkt aus ist das wahrscheinlich zutreffend. Es gab da alten Kram aus den zwanziger Jahren, den wir gern veröffentlicht hätten. Aber die Betonung des Individuums ist notwendig, weil ich glaube, dass man als Familientherapeut wissen sollte, wie ein Familiensystem funktioniert. Man sollte in der Lage sein, jedes beliebige Familienmitglied zu nehmen und das ganze System zu verändern. Es spielt keine Rolle, wen man auswählt. Ob es der identifizierte Klient ist oder sonstwer. Es kann wirklich jeder sein, wenn man versteht, wie ein System funktioniert.

Man kann einfach einen herausnehmen und pschsch das System kippen, so dass sich das System diesem einen anpasst. Das geht nicht, wenn einer von ihnen in der Klinik ist. Man braucht die Person in der Interaktion mit einem Mitglied des Systems. Das ist es, worauf ein Familientherapeut meiner Meinung nach hinarbeiten sollte. Und das macht man, indem man eine Feedforward-Schleife konstruiert. Ich zeig' Euch jetzt, was ich von Euch möchte. Der Schwerpunkt, von dem ich am ersten Tag gesprochen habe, besteht darin, dass NLP für mich eine Haltung und eine Methodologie ist. Wenn man eine Haltung und eine Methodologie hat, kann man so einfach (schnippt mit dem Finger) eine Technik entwickeln. Wie lange würde es dauern... Wie viele von Euch haben zum Beispiel gelernt, zu reframen? Von denen, die gelernt haben zu reframen, wie lange würdet Ihr brauchen, um das mit Reframing zu machen?

Eileen
Oh, dreimal so lang.

Richard
Es würde mindestens dreimal so lange dauern und das, wenn man es gut beherrscht. Wenn man es gut beherrscht, kann man es schaffen... es würde dreimal so lange dauern. Wenn man es nicht so gut beherrscht, kann man es auch schaffen, bloß braucht Ihr dann so gut wie ewig dafür. Hiermit ist es so ziemlich das gleiche. Wenn Ihr es nicht wirklich gut beherrscht, werdet Ihr immer noch ewig dafür brauchen. Wenn Ihr es gut beherrscht, könnt Ihr schneller sein. „Es beherrschen" bedeutet für mich, dass man es selbst erfinden kann und das ist wirklich eine Gelegenheit, vor allem auf dieser Stufe der Technologie, wo man, anders als beim Reframing, bei dem es eine Reihenfolge von Schritten gibt, die man durchläuft, anstatt das gleiche Muster zu verwenden, sich überlegen kann, wie man die Intensität von Gefühlen und anderen Dingen erhöht oder verringert. Was passiert, wenn man die Lautstärke aufdreht, herunter dreht, dies oder jenes macht? Wenn es um Zwang, starkes Verlangen, intensive Gefühle geht, ist hier ein einfacher Weg, das zu kontrollieren. Lenkt die Person in eine andere Richtung. Das hat die nette Wirkung, dass die Person jetzt fast zwanghaft in bezug auf das wird, was Ihr wollt. Es beseitigt nicht nur das Verlangen nach Schokolade, sie wird von nun an nicht anders können, als es auf diese Weise zu nutzen und es wird genauso powervoll sein.

Gibt es zum Beispiel irgendetwas, dass du machst, um dein Aussehen und dein Befinden zu verbessern? Machst du gelegentlich etwas in dieser Richtung?

Eileen
Hatha Yoga.

Richard
Yoga. Bist du zwanghaft damit?

Eileen
Nein.

Richard
Gut, denk' jetzt daran, Yoga zu machen. Was passiert, wenn du daran denkst?

Eileen
Ich werde sehr entspannt.

Richard
Wenn du daran denkst, dich hinzusetzen und Yoga zu machen...

Eileen
Hinzulegen.

Richard
Bitte? (Legt seine Hand ans Ohr)

Eileen
Mich hinzulegen.

Richard
Okay. Wenn du daran denkst, wie du dich früher hingesetzt hast und Yoga gemacht hast, fängst du dann auf der Stelle damit an?

Eileen
Nicht immer.

Richard
Wann hast du es zuletzt gemacht?

Eileen
Vor etwa zwei Monaten?

Richard
Wann glaubst du, wirst du es das nächste Mal machend (Lachen)

Eileen
(lachend) Wahrscheinlich heute Nacht.


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