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 Bitte verändern Sie sich jetzt! - 6 Über Glauben hinaus II

Transkripte meisterhafter NLP-Sitzungen.

Richard
Ja?

Frau
Ja.

Richard
Okay. Nun, das war gar nicht so schwer, oder?

Frau
Mhh hmm.

Richard
Okay, du wolltest das von dir glauben. Glaubst du es jetzt?

Frau
Ja.

Richard
Okay. (Lachen)

Frau
Vielen Dank. (Lachen) Das war toll. Du bist schon in Ordnung, dafür, dass du Richard Bandler bist. (Lachen)

Richard
Natürlich ist die Frage, welche Glaubenssätze sinnvoll sind. (Lachen)

Frau
Ich mag meinen.

Richard
Gut. Nun. Das Wichtige, ist in der Lage zu sein, das so mit jemandem zu machen, dass es funktioniert und Bestand hat. Es geht nicht bloß darum, Submodalitäten zu verändern, es geht darum herauszufinden, was es zu einem starken Glaubenssatz macht. Welches besondere Element... die einzelnen Elemente zu testen, indem man überprüft, ob man einen Glaubenssatz abschwächen und stärken kann. Dazu muss man herausfinden, welche Elemente in den Submodalitäten die Dauerhaftigkeit bewirken und sie dann schnell verändern. Ungefähr wie bei der Swish-Technik.

Frau
Aber weißt du was?

Richard
Was?

Frau
Es war der Bereich, den ich...

Richard
Ja du warst. Genau deshalb funktioniert es. Ja. Das ist ungefähr das, was ich Ihnen gerade erzählt habe. (Lachen) Du... du hast es sehr prägnant ausgedrückt. Und du hast sehr deutlich gezeigt, dass du es dir eigentlich gar nicht ansehen wolltest. Du hast mehrmals gesagt: „Aber ich fühle es stärker.", „Ist da ein Bild?", „Nein." (Lachen) Siehst du, solche Sachen müssen uns auffallen. Augenbewegungsmuster und so. Habt Ihr schon mal davon gehört?

Teiln'er Ahhhh

Richard
Hmmmm. Lass mich mal nachdenken. Oder auch nicht .

Frau
Oder auch nicht. (Lachen)

Richard
Der Punkt dabei ist... wenn es das ist, was einem Glaubenssatz seine Stärke gibt, ist ihre natürliche Neigung, nicht damit herumzuspielen. Es wäre sonst zu einfach, die Dinge so zu haben, wie man sie haben will. (Lachen) Wie findet man diese kritischen Elemente nun? Genauso, wie man alles andere auch findet. Indem man es vergleicht. Lasst sie es mit etwas anderem vergleichen, an das sie nicht so stark glauben. Ihr wollt nach und nach herausfinden, welche Elemente den Unterschied ausmachen, nicht was gleich bleibt, sondern was verschieden ist zwischen den stärksten Glaubenssätzen, die sie haben und denen, die nicht weiter wichtig sind. Denn wenn es ein Glaubenssatz ist, der eine gewisse Bedeutung hat, dann wird er in einigen Punkten ähnlich sein. Es gibt Glaubenssätze, die nicht so stark sind wie der Kern-Glaubenssatz, aber auch nicht wieder so wie ein Glaubenssatz darüber, was man zum Abendessen haben wird. Aber mit diesen werdet Ihr es schwerer haben herauszufinden, was wirklich wichtig ist. Je verschiedener die beiden sind, mit anderen Worten, je mehr es... je offener es ist: ich könnte das zum Abendessen haben, ich könnte aber auch das zum Abendessen haben, umso deutlicher wird der Unterschied zu einem Kern-Glaubenssatz sein. Das wird Euch einen viel besseren Anhaltspunkt dafür geben, was genau verändert werden muss. Okay. Habt Ihr verstanden, was ich gemacht habe? Gut. Denn Ihr werdet es gleich machen. Darum nennt man das Work... shop. (Lachen) Wie geht's, Coleman? Nun... hast du eine Frage?

Teiln'er Ja, meine Frage ist... äh, wenn man auf einen dieser tief verwurzelten Glaubenssätze stößt...

Richard
Einen dieser was?

Teiln'er Wenn man auf einen... wenn ich auf einen dieser tief verwurzelten Glaubenssätze stoße (Richard: Ja), sagen die Leute oft Sachen wie „Wenn man mir das nehmen würde, gäbe es mich nicht mehr".

Richard
Sie haben recht. (Teilnehmer: Und?) Nimm' es ihnen nicht. Denn sie haben recht. Es geht nicht darum etwas wegzunehmen, es geht darum etwas hinzuzufügen. Es geht nicht darum, ihren Kern-Glaubenssatz zu nehmen und ihn schrumpfen zu lassen, es geht zunächst einmal darum, einen Glaubenssatz zu finden, den sie nicht in Bezug auf sich selbst haben will und den schrumpfen zu lassen. Und ihn, nachdem man ihn hat schrumpfen lassen, durch einen zu ersetzen, den sie haben möchte. Sonst würde man den Leuten nichts mehr lassen.

Teiln'in
Woher weißt du...

Richard
Das muss man nicht wissen. Obwohl es immer ganz nett ist. Die Sache ist die... wenn jemand einen Glaubenssatz über sich selbst hat, den er nicht mag, dann macht allein die Tatsache, dass er ihn nicht mag, diesen Glaubenssatz für ihn von vornherein unökologisch. Wenn Ihr sicher gehen wollt, dass Ihr die Ökologie der Veränderung überprüft habt, müsst Ihr herausfinden, ob irgendwelche Schwierigkeiten auftreten, wenn Ihr den Glaubenssatz schrumpfen lasst. In ihrem Fall zum Beispiel war es Schrumpfen. Bei anderen wird es etwas anderes sein. Wenn Ihr mit der Veränderung beginnt und sie anfangen ungehalten zu werden, so ist das ein sehr gutes Zeichen dafür, dass Ihr etwas wegnehmt, ohne etwas anderes vorbereitet zu haben, wodurch Ihr es ersetzen könnt. Bevor ich das mit ihr gemacht habe, habe ich ihr zunächst gesagt: „Denk' an etwas, das du gerne von dir glauben würdest." Wenn man nun etwas wegnimmt und es mit etwas anderem ersetzt und dabei Schwierigkeiten hat, so liegt das daran, dass der Rest Einwände hat. Und zu diesem Zeitpunkt habt Ihr hoffentlich eine Fülle an Möglichkeiten. Eine bestünde darin, herauszufinden, wovon sie reden. Zum Beispiel, ob sie glauben, dass sie fliegen können... nun, sie können von der Brücke dort springen. Es gibt Menschen in dieser Welt, die unter dem Einfluss bestimmter Drogen, oder auch in nüchternem Zustand sagen werden: „Ich kann fliegen, ich kann fliegen." Das stimmt nicht. Das bedeutet, es ist möglich, eine unökologische Veränderung durchzuführen. Wenn das der Fall ist, solltet Ihr in der Lage sein, das zu bemerken und einige zusätzliche Ressourcen haben. Habt Ihr, um ein Beispiel zu nennen, schon einmal von... wie hieß es noch, etwas auf Re..., oder so ähnlich... (Lachen)

Teiln'er Reblaming (blame - jemandem die Schuld geben. Anm. d. Übers.)

Richard
Ja. Reblaming, das war's. (Lachen) Das war das, wo man jemand anderem in der Familie die Schuld gibt, wenn es nicht ökologisch ist. (Lachen) Okay. Die Überprüfung der Ökologie kommt, wenn Ihr es ungefähr fünf Minuten lang gemacht habt, dann etwas wartet und sie dann auffordert, noch einmal nach innen zu gehen und zu sehen, ob es noch immer da ist. Denk' jetzt zum Beispiel daran. Du wolltest etwas Bestimmtes von dir glauben, nicht wahr? Glaubst du es immer noch?

Frau
Oh ja. Aber was ich dir sagen wollte, es ist als ob... es kam als ob du...

Richard
Auf Englisch bitte. (Lachen)

Frau
Wenn ich das große, kleine Bild hier oben plaziere. Das, was ich mir eigentlich nicht anschauen wollte, denn ich war vorher nicht sehr visuell, glaube ich. Dann habe ich einen kleinen Punkt genau hier in das Zentrum gesetzt (Richard: Ja) und dann hast du gesagt: „Was ist das, woran du am stärksten glaubst? Das auf dieser Seite?" (Richard: Ja) Okay. Das kleine... ich habe das kleine Bild hier hingebracht. Der kleine Punkt... (Richard: Ja) Das große Bild, das zuerst hier war, das ich (Richard: Ja) sein wollte... (Richard: Mhh hmmm) das ich irgendwie fühlen konnte, habe ich dorthingebracht. Aber ich musste... als ich sie dann hier hinbewegt habe (Richard: Ja), okay, ich bewegte es und setzte es hier ein. Bringe es zu mir.

Richard
Bringst es zu dir?

Frau
 Ich fühle es.

Richard
 Ja?

Frau
 Ja.

Richard
Okay.

Frau
Aber dieses winzig kleine Ding, das ich zuerst nicht leiden konnte, es war die ganzen Jahre über so riesengroß. Es war auch dieses ungeheuer große Ding, das ich jetzt glaube, zusammen mit dem, was ich in der Zukunft sein will... ich kann das alles jetzt herholen. An dem Punkt bin ich im Augenblick.

Richard
Das ist sonnenklar. (Lachen) Ist es für mich wirklich. Es heißt „Swish-Technik"

Teiln'er Ah.

Richard
Du weißt was das ist, nicht wahr?

Teiln'er Das ist das, wo man... (Lachen)

Die Gruppe lacht, weil ich Grimassen in ihre Richtung schneide. Als der Teilnehmer sagt „Das ist das, wo man...", zeigen seine Zugangshinweise, dass er auf das Bild schaut, und ich wische es einfach mit einer Handbewegung weg. Als die andere Teilnehmerin fragte „Was hast du gesagt, war das?·", machte ich das Gleiche mit ihr. Ich sagte: „Es war die Swish-Technik", mache Kschsch mit meiner Hand und ihre Bilder sind weg. Ich hatte ihre Bilder so fixiert, dass ich mit jedem von ihnen die Swish-Technik mit einer Geste meiner Hand machen kann, und danach sind ihre Fragen verschwunden, weil es ihre Glaubenssätze bereits verändert hat.

Wenn man weiß, wo die Bilder einer Person im Raum lokalisiert sind, hat man die Möglichkeit, ihre innere Erfahrung in dieser Weise zu kontrollieren.

Frau
Was hast du gesagt, war das? (Lachen)

Richard
Es war die Swish-Technik. Kennst du die Swish-Technik?

Frau
Nein.

Teiln'er Doch, kennst du.

Richard
Ja. (Lachen)

Frau
Nein, die kannte ich nicht. (Lachen)

Teiln'er Doch, doch.

Richard
Das ist das mit dem Viereck, wo man dann ein anderes in die Ecke setzt und es größer macht. Das kennst du.

Frau
Oh ja.

Richard
Nun, es ist das gleiche Muster, das du verwendet hast. Du hast bloß keine Vierecke genommen.

Frau
 Einen Kreis?

Richard
Ja. Richtig. Mhh hmm. Wie oft hast du es gemacht?

Frau
 Einmal, einmal gründlich.

Richard
Einmal gründlich. Wie oft hast du es gemacht?

Frau
 Was?

Richard
 Was? Nun du hast es ein paar Mal gemacht, bevor du es richtig gründlich gemacht hast, oder nicht?

Frau
Das... ich weiß nicht. Woher weißt du das? Ich bin sicher, dass ich es einmal gemacht habe.

Richard
Weil ich dich immer wieder gebeten habe, es zu machen.

Frau
Hast du wirklich?

Richard
Mhh hmm.

Frau
Oh. (Lachen) Nun, ich...

Richard
Und dann habe ich dir gesagt, du solltest erklären, was du genau gemacht hattest... Okay, jetzt ist es gerade noch einmal passiert. (Lachen) Willst du es noch einmal versuchen? (Lachen) Was war es noch, das du nicht öfter als einmal gemacht hattest? (Lachen)

Frau
Jedesmal, wenn ich es mache, fühle ich es stärker. (Lachen) Du würdest nicht...

Richard
Doch. (Lachen) Du musst wissen, jemand hat mir gesagt, du seist nicht in der Lage, das verdeckt zu machen. (Lachen)

Frau
Aber wie kommt es, dass es mit jedem Mal...

Richard
In der Gegend, aus der ich komme, nennt man es „boot-legging" (Anmerkung des Übersetzers: [Alkohol]-Schmuggeln). (Lachen) Okay. Versteht Ihr jetzt, was die Aufgabe ist?

Teiln'in
Ich habe eine Frage.

Richard
Ja.

Teiln'in
Was ist der Sinn dabei, jemandem zu helfen, etwas über sich selbst zu glauben, das... sagen wir zum Beispiel, ich bin fett und ich bin keine gute Tennisspielerin...

Richard
Im Gegensatz zu... was möchtest du gerne glauben?

Teiln'in
Zum Beispiel, dass ich eine gute Tennisspielerin bin. Was habe ich davon, wenn ich das glaube und es nicht wahr ist?

Richard
Sehr wenig, würde ich sagen.

Teiln'in
Ja.

Richard
Es wäre sehr viel nützlicher zu glauben, dass du eine gute Tennisspielerin werden kannst.

Teiln'in
Oh. (Lachen)

Richard
Wenn du nicht glaubst, eine gute Tennisspielerin werden zu können, ist es äußerst unwahrscheinlich, dass du überhaupt nur die Chance dazu hast.

Teiln'in
Okay, also...

Richard
Die meisten wollen nicht - ich stimme dir zu - die meisten kommen nicht, um etwas Sinnvolles zu verlangen. Sie kommen... die Leute kommen und wollen selbstsicher werden. Es kommen nur selten welche, die kompetent werden wollen. Eine der besten Möglichkeiten, damit umzugehen, ist herauszufinden, was sie konkret machen oder mit anderen Worten, wie der Glaubenssatz lautet. Und wenn er Euch nicht gefällt, fragt... sagt ihnen, sie sollen etwas anderes machen. Ich halte es für viel nützlicher, Menschen dazu zu bringen, zu glauben, dass sie lernen können, etwas zu tun, als sie in dem Irrglauben zu bestätigen, sie wüssten schon, wie es geht. Ich stimme dir da zu. Man kann... in der Regel kann man diese Leute sowieso ausmachen, weil sie ohnehin schon eine Menge ähnlicher Glaubenssätze haben. Sie kommen oft zu Seminaren. Das sind die Leute, die immer davon reden, wie sie... ich mache zum Beispiel etwas mit Submodalitäten und sie sagen: „Oh, Submodalitäten kenne ich schon." Etwas in der Art. Sie haben einmal davon gehört und deshalb wissen sie, wie es geht. Aber die Details und Feinheiten zu kennen, mit denen man arbeiten muss, um dauerhafte Resultate zu erzielen, das genau macht die Kunst aus. Der anspruchsvollste Teil der Aufgabe, die ich Euch gestellt habe, besteht darin, herauszufinden, welches Element genau eine dauerhafte Veränderung in dem Glaubenssatz bewirkt. Wenn Ihr das wisst, könnt Ihr einen Glaubenssatz abschwächen und durch einen ersetzen, der funktionaler ist. Einfach so. Meine Arbeit besteht zu fünfundneunzig Prozent aus Informationen sammeln und zu fünf Prozent aus tun.

Teiln'er Aber es ist die Art der Informationssammlung.

Richard
Das stimmt. Und die Fähigkeit, die Informationen ständig zu prüfen, sobald man sie bekommt. Ständig die Qualität der Information prüfen. Wenn sie Euch etwas über sich sagen, lasst es sie ausprobieren und findet heraus, ob es funktioniert. Ich habe es mit einer Büchse Bier getestet. Als sie gesagt hat, dass sie diese Büchse Bier nicht so groß machen wollte, hat sie damit die Frage beantwortet. Sie sagte: „Ich will nicht, dass die Büchse Bier so groß ist.", „Okay, lass uns etwas finden, das du willst." Aber das ist ein Zeichen, wenn sie Euch sagen, dass sie anfangen ihre Wirklichkeit zu verlieren. Das heißt, dass Ihr genau da seid, wo Ihr sein sollt. Das heißt nicht, dass Ihr jetzt mit Gewalt da durch müsst. Es heißt lediglich, dass Ihr mit den richtigen Elementen arbeitet. Und wenn Ihr etwas findet, das sie an dieser Stelle haben wollen, etwas, das nützlich ist, dann werden sie nicht das Gefühl haben, durchzudrehen. Dann werden sie das Gefühl haben, zu besseren menschlichen Wesen zu werden. Anstatt durchzudrehen. Und glaubt mir, wenn es jemanden gibt, der weiß, dass die Nähte der Wirklichkeit aufplatzen können... das ist genau der Raum, in dem ich das früher mit Leuten gemacht habe. Ich habe damals ein Seminar gehalten mit dem Titel „Das Gewebe der Wirklichkeit". Wir haben uns getroffen und systematisch unsere Fähigkeit zerlegt, zwischen Wirklichem und Nicht-Wirklichem zu unterscheiden. Das ist der Grund, warum keiner dieser Leute mehr hier ist.

Teiln'er Wir sind hier. (Lachen)

Richard
Ich hoffe nur, wir haben sie wieder zusammengesetzt. Genau genommen haben wir sie auf eine etwas andere Weise wieder zusammengesetzt... und zwar auf eine Weise, die noch stärkere Wirklichkeiten geschaffen hat. Denn man braucht ein sicheres Gefühl für gemeinsame Wirklichkeit, um funktionieren zu können. Das was ich von Euch verlange, hat zum Teil damit zu tun, Eure gemeinsame Wirklichkeit so auszudehnen, dass die Informationen, die Ihr von anderen Menschen sammelt, Euch erlauben, so mit ihnen zu arbeiten, dass es funktioniert, und zu merken, ob es funktioniert. Denn Ihr teilt ihre Wirklichkeit, Ihr versucht nicht, sie in eine bestimmte Richtung zu zwingen, sondern in sie hineinzugehen und sie zu glauben, sie zu testen und in der Lage zu sein, sie zu beeinflussen und zu verändern. Das wird es Euch erlauben, alle möglichen Sachen in dieser Welt zu machen. Ihr könnt glauben, dass Ihr ein großartiger Tennisspieler seid, aber Ihr werdet weiter verlieren. Ihr könnt aber auch glauben, dass Ihr ein großartiger Tennisspieler werden könnt, und dass es Spaß macht zu trainieren. Dann werdet Ihr auch ein guter Tennisspieler werden und Spaß am Training haben, und das ist für mich eine viel funktionalere Geschichte. Denn selbst wenn Ihr verliert, werdet Ihr Vergnügen an dem Prozess haben, und das ist für mich viel wichtiger als einen Ball so über ein Netz schlagen zu können, dass keiner mehr dran kommt. (Lachen) Was die... die amerikanische Freizeitbeschäftigung besteht darin, Bälle von hier nach da zu bringen, über Netze, vor und zurück. Es ist wirklich wahr, die Leute hier sind wie besessen davon. Im Ernst... ovale Bälle, runde Bälle. Sie treten sie hierhin, dorthin. Und sie wollen Bälle in Löcher versenken... Jemand hat mich mal zum Golfspielen mitgenommen. Ich hatte vorher nie Golf gespielt. Es gab keine Golfplätze, da wo ich herkomme. Zumindest keine, wo man uns draufgelassen hätte. (Lachen) Sie hatten Angst, wir würden das Gras klauen. (Lachen) Ich gehe also zum Golfspielen, und sie geben einem diesen kleinen Stock und diesen kleinen Ball und dann muss man den so treffen, dass er irgendwo weit weg in ein Loch fällt. Wo sie diese hervorragenden kleinen Wagen haben, mit denen man hinfahren und den Ball ins Loch fallen lassen kann! (Lachen) Ziemlich albern in meinen Augen. Aber es ist trotzdem eine der Sportarten, die ich mag, denn man kann trinken während man Golf spielt. (Lachen) Deshalb habe ich auch immer Bowling gemocht, bis auf den Teil wo man diese schwere Kugel aufheben muss. (Lachen) Ich wollte die Kegel immer wegschießen. Das schien mir immer viel einfacher zu sein. (Lachen) Okay. Ihr habt ein paar Leute hier, die Euch helfen können, wenn Ihr nicht mehr weiterwisst. Also los.

Abschlussbemerkung

Ich hoffe, dass diese Beispiele dem NLP-Lernenden helfen, seine Fertigkeiten zu verbessern und den Laien zeigen, wie einfach diese Veränderungen erreicht werden können und er mit Recht von jedem NLP-Anwender oder Anwender anderer Therapiemethoden erwarten sollte, dass Veränderung so einfach und so geradlinig ist. Moshe Feldenkrais, vielleicht einer der größten Kommunikatoren und Heiler unserer Zeit, sagte mir einmal, dass die Sachen, die wirklich funktionieren, die sind, die hinterher so offensichtlich aussehen, dass man sie schon die ganze Zeit hätte wissen müssen. Er nannte es „das verborgene Offensichtliche" (the elusive obvious), eine Bezeichnung, die ich später, als sein Herausgeber, als Titel für eines seiner Bücher gewählt habe.

Immer wenn ich in den Jahren, die ich mit Menschen gearbeitet habe, kämpfen musste, um Veränderung zu erreichen, lag es daran, dass ich es auf dem schweren Weg versuchte. Und damals gab es auch kaum andere Wege, denn die Technologie der Veränderung, die Technologie der Kognition, war noch in den Kinderschuhen.

NLP ist eine neue Wissenschaft, eine neue Kunstform, die uns die Werkzeuge bietet, an den spezifischen Prozessen zu arbeiten, durch die wir unser subjektives Erleben beeinflussen.

Der Weg zu neuen Wahlmöglichkeiten steht nun weit offen.


       ► Fortsetzung






 


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