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Glück ist machbar! - Ihr Weg zum Erfolg: Programm für Ihre persönliche Lebensplanung

Die Zielsetzung

Die Situationsanalyse

Wir wollen die Analyse des Ist-Zustandes noch etwas vertiefen - und zwar in persönlicher wie beruflicher Hinsicht. Dazu müssen Sie sich folgende Fragen stellen und ehrlich beantworten:

Wie sieht Ihr persönlicher und beruflicher Ist-Zustand aus?

Persönliche Situation

1. Was waren bisher die größten Erfolge und Misserfolge in meinem Leben?

2. Was sind meine wichtigsten Charaktervorzüge und Stärken?

3. Wo liegen meine Schwächen?

4. Wo liegen Konfliktquellen mit meiner Umwelt?

5. Freundschaften und Feindschaften?

6. In welcher Situation fühle ich mich überlegen, in welcher fühle ich mich unterlegen?

7. Welche Erfolge konnte ich bisher nicht erzielen? Warum?

8. Welche Menschen fördern mich, welche behindern mich?

9. Wo und wem kann ich helfen?

10. Welche Gefahren und Probleme könnten auf mich in Zukunft zukommen?

11. Was kann ich dagegen tun?

12. Wie kann ich anderen nützen?

Berufliche Situation

1. Was wird am Arbeitsplatz von mir erwartet?

2. Kenne ich meine Aufgaben genau?

3. Setze ich Prioritäten? Plane ich alle Aufgaben?

4. Erledige ich alle Aufgaben rechtzeitig, oder gerate ich immer wieder unter Druck?

5. Arbeite ich selbständig?

6. Sind andere (Vorgesetzte, Mitarbeiter, Kunden etc.) mit der Qualität meiner Aufgabenerledigung zufrieden?

7. Wie groß sind meine Kompetenz und mein Entscheidungsspielraum?

8. In welchem Verhältnis stehen meine Leistung und ihre Belohnung (Gehalt, Aufstieg, Beziehungen etc.) zueinander?

Mit der Beantwortung dieser Fragen besitzen Sie nun einen besseren Überblick über Ihre Interessen und Fähigkeiten. Welches Gesamtbild ergibt sich? Stimmt Ihr Beruf mit Ihren Anlagen, Wünschen und Interessen überein? Entspricht Ihre Situation Ihren Vorstellungen und Fähigkeiten? Oder können Sie noch mehr aus sich machen?

Ziele erkennen

Der nächste Schritt besteht darin, dass Sie sich vor Augen führen, welche Ziele Sie haben, und wie Sie diese erreichen können.

Betrachten Sie die folgenden Fragen im Hinblick auf Ihre Zielvorstellungen:

• Sind Sie unzufrieden?

• Gibt es Dinge in Ihrem Leben, die Sie schon immer tun wollten, aber nie getan haben?

• Haben Sie einen Wunsch, der Ihnen unerfüllbar erscheint?

• Erscheint Ihnen Ihr Leben unausgefüllt?


Lernen Sie, Ihre Ziele klar zu formulieren.

Wichtig dabei ist, dass Sie zuerst genau definieren, was Sie erreichen wollen. Daraus können Sie dann konkrete Ziele und Zwischenziele ableiten. In Hinblick auf diese Ziele müssen Sie sich dann die Frage stellen, welche Verhaltensänderungen und organisatorischen Konstellationen notwendig sind, um diese Ziele in einer angemessenen Frist zu erreichen.

Vor allen Dingen müssen Sie Ihr Ziel klar eingrenzen! Sie müssen genau wissen, was Sie wollen, und wie Sie dieses Ziel erreichen können.

Um es noch einmal anders auszudrücken. Es reicht nicht zu sagen: »Ich will beruflich Karriere machen!« Formulieren Sie exakt: »1999 möchte ich Abteilungsleiter sein, im Jahr 2001 will ich in den Vorstand eintreten.« Das gilt auch für private Ziele. Nicht die Aussage »Ich will besser wohnen« bringt Sie Ihrem Ziel näher, sondern: »In zwei Jahren beginne ich mit dem Bau eines Eigenheims, in drei Monaten suche ich nach dem Grundstück, morgen spreche ich über die Finanzierung mit meiner Hausbank.«

Ziele können nur erreicht werden, wenn sie auch realistisch sind.

Ein wichtiger Punkt ist dabei, dass Sie sich Gedanken darüber machen, ob Ihre Zielvorstellungen realistisch und durchführbar sind. Besitzen Sie alle Fähigkeiten, die Sie als Abteilungsleiter oder Vorstand brauchen? Sind Sie bereit und in der Lage, den Bau eines Eigenheims durchzuführen? Nehmen Sie bitte die Ergebnisse aus der Inventur Ihrer persönlichen Talente und Fähigkeiten zur Hand, und vergleichen Sie diese mit den Anforderungen, die Ihr Ziel stellt. Stellen Sie sich folgende Fragen:

• Was wünsche ich mir wirklich?

• Ist dieser Wunsch in mir selbst entstanden, oder versuche ich nur, irgendwelche Vorgaben, die aus meiner Umgebung an mich herangetragen werden, zu erfüllen?

• Besitze ich die Voraussetzungen, um diesen Wunsch zu verwirklichen?

• Kann ich mir vorstellen, diesen Wunsch zu verwirklichen und mit der veränderten Situation zu leben?

Formulieren Sie Ihre ZieleNehmen Sie ein Blatt Papier zur Hand, achten Sie darauf, dass Sie Ruhe und Zeit haben, und versuchen Sie, sich über Ihr Ziel klar zu werden. Schreiben Sie Ihr Ziel und die damit verbundenen Schritte so exakt wie möglich auf.

Ein Beispiel: Ihr Traum ist es schon seit langem, Schriftstellerin zu werden. Im Alltag haben Sie aber noch nie die Zeit gehabt, an der Verwirklichung dieses Traums zu arbeiten. Sie sind verheiratet, haben drei Kinder, von denen das Jüngste erst ein Jahr alt ist, und Ihr Mann ist beruflich viel unterwegs.

In letzter Zeit wird Ihr Wunsch nach einer schriftstellerischen Betätigung immer größer. Sie fühlen sich unzufrieden. Also setzen Sie sich hin und schreiben Ihren Wunsch auf, Schriftstellerin zu werden.

Dann müssen Sie darüber nachdenken, inwiefern dieser Wunsch mit der Wirklichkeit in Einklang zu bringen ist.

Besitzen Sie wirklich genug Talent, um Schriftstellerin zu werden, oder handelt es sich bei Ihrem Traum nur um unrealistisches Wunschdenken? Schreiben Sie alle Punkte auf, die für eine Erfüllung Ihres Traums sprechen. Also zum Beispiel:

• Ich war schon in der Schule sehr gut in Deutsch, und meine Aufsätze wurden immer vorgelesen.

• Ich habe ein abgeschlossenes Germanistikstudium vorzuweisen.

• Ich habe viele Ideen, die ich verarbeiten möchte.

• Ich habe einen Computer, mit dem ich mich gut auskenne.

Formulieren Sie Ihre Ziele positiv!

Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Ziele und Wünsche immer positiv formulieren. Es sei denn, Ihr Ziel ist der Verzicht auf etwas - wenn Sie beispielsweise mit dem Rauchen aufhören wollen. Ansonsten gilt für die Formulierung der Zielsetzung:

Nicht: »Ich will nicht mehr schüchtern sein! «, sondern: »Ich will offen und frei mit Menschen sprechen können! « Nicht: »Ich will mich bemühen, dieses und jenes zu erreichen! «, sondern: »Ich werde dieses und jenes erreichen!«

Ihre Ziele sollten - soweit das möglich ist - immer positiv formuliert sein!

Jetzt machen Sie sich Gedanken darüber, wie Sie Ihr Ziel erreichen können. Erstellen Sie eine Liste mit den Punkten, die Ihnen Ihrer Meinung nach bisher bei der Erfüllung Ihres Traums im Wege stehen. Zum Beispiel:

• Ich habe zuwenig Zeit.

• Die Kinder sind noch zu klein.

• Ich habe keine Erfahrung.

Analysieren Sie diese Punkte. Denken Sie darüber nach, wie Sie die Schwierigkeiten aus dem Weg räumen können. Wichtig ist, dass Sie Prioritäten setzen und sich genau überlegen, was als erstes zu tun ist.

Formulieren Sie Zwischen- und Unterziele.

Nehmen Sie wieder Ihr Papier zur Hand. Erstellen Sie einen Plan mit den Dingen, die zum Erreichen Ihres Ziels dringend erledigt werden müssen:

1. Ich muss jemanden für die Betreuung der Kinder finden.

2. Ich muss versuchen, die Hausarbeit anders einzuteilen.

3. Ich muss einen Anhaltspunkt finden, an dem ich mein Schreiben orientieren kann.

Denn: Wenn Sie Ihr Ziel formuliert und sich überlegt haben, wie Sie es erreichen wollen, müssen Sie die Aufgaben in kleine Schritte einteilen, also »Unterziele« oder »Teilziele« schaffen, die Sie dann eines nach dem anderen bearbeiten.

Effiziente Zielplanung

Unser häufigster und größter Fehler ist, dass wir uns zu große Aufgaben vornehmen, um dann vor der Größe des zu bewältigenden Pensums zu resignieren. Dieses eher »technische« Problem ist einer der Hauptgründe dafür, warum Menschen an ihren Zielen scheitern.

Vermeiden Sie es, sich zu hohe Ziele zu stecken.

In Michael Endes Geschichte »Momo« wird diese Problematik von dem Straßenkehrer Beppo ganz einleuchtend beschrieben:

»Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem.«

Zum Teil liegt es einfach an mangelnder Erfahrung, dass wir uns zuviel vornehmen. Wir unterschätzen, wie viel Zeit und Energie wir für ein bestimmtes Projekt brauchen. Wir machen zu große Schritte, weil wir uns an dem orientieren, was wir tun »sollten«, anstatt uns daran zu halten, was wir tatsächlich tun können.

Nehmen wir das Beispiel einer jungen Frau, die von sich dachte, sie sei die schlechteste Hausfrau der Welt. Sie fühlte sich als Versagerin, weil sie es nicht schaffte, ihrem Mann das gemütliche saubere Heim zu bieten, das er sich ihrer Meinung nach wünschte. Das Chaos in der Wohnung wuchs immer mehr an, so dass es ihr unmöglich schien, jemals wieder Ordnung herzustellen. Sie konnte nicht anfangen und fühlte sich immer wertloser.

Auch kleine Schritte führen zum Ziel.

Der Frau wurde geraten, sich für den Anfang nur einen bestimmten Teil eines Zimmers vorzunehmen. Wenn sie diesen aufgeräumt hatte, sollte sie sich einen weiteren Teil des Zimmers vornehmen und so weiter. Ohne es recht zu merken, hatte sie die komplette Wohnung aufgeräumt und gereinigt.

Je schwieriger die Aufgabe und je größer unsere Angst, um so kleiner sollten unsere Schritte sein!

Um wieder Michael Endes Straßenkehrer Beppo zu zitieren:

»Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken. (...) Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. (...) Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht aus der Puste.«

Kleine Schritte mildern Versagensängste und machen es uns leichter anzufangen. Sie machen unsere Pläne realistischer und weniger überwältigend. Außerdem sind kleine Aufgaben leichter zu bewältigen, und die Erfolgsquote ist höher. Wir haben früher und schneller Erfolgserlebnisse, die uns anspornen weiterzumachen. Wenn wir es nicht schaffen, ist nicht viel verloren.

Zerlegen Sie Ihr Ziel in kleine, erreichbare Teilziele, und erstellen Sie einen verbindlichen Zeitplan.

Um auf unser Beispiel zurückzukommen: Sie machen sich einen Plan, mit dem Sie Ihre Schritte bestimmen, die Sie dann in mehrere Teilschritte aufteilen. Also:

1. Für die zwei älteren Kinder einen Kindergartenplatz finden.

2. Für den Kleinsten eine Tagesbetreuung finden.

3. Die Hausarbeit delegieren.

4. An einem Kurzgeschichtenwettbewerb teilnehmen.

Spalten Sie jetzt die einzelnen Schritte in Teilziele auf, und gehen Sie daran, gleichzeitig einen Zeitplan auszuarbeiten.

1. Schritt: Kindergartenplatz für die älteren Kinder finden

Teilziele:

1. Gemeinsam mit dem Ehemann überlegen, welcher Kindergarten in Frage kommt (städtischer, kirchlicher, privater oder Elterninitiativkindergarten).

2. Kindergärten in der Nachbarschaft besichtigen und nach freien Plätzen fragen.

3. Kinder anmelden.

Zeitplan:

Zu Punkt 1: innerhalb der nächsten drei Tage

Zu Punkt 2: innerhalb der nächsten drei Wochen

Zu Punkt 3: spätestens bis September diesen Jahres

2. Schritt: Tagesbetreuung für den Kleinsten finden

Teilziele:

1. Überlegen, welche Betreuung für das Kind richtig wäre.

2. Überlegen, wie oft in der Woche Betreuung benötigt wird.

3. Informationen über Babysitterdienste und Tagesmütter sammeln.

4. Angebote einholen und Vorstellungstermine ausmachen.

5. Auswahl treffen.

Zeitplan:

Zu Punkt 1 und 2: innerhalb der nächsten Woche

Zu Punkt 3: innerhalb der nächsten zwei Wochen

Zu Punkt 4 und 5: innerhalb des nächsten Monats

3. Schritt: Hausarbeit delegieren

Teilziele:

1. Mit dem Ehemann und den Kindern über ihre Mithilfe bei der Hausarbeit sprechen.

2. Einen detaillierten Plan über die Aufgabenverteilung erstellen.

3. Mit der neuen Haushaltsführung beginnen.

Zeitplan:

Zu Punkt 1: innerhalb der nächsten zwei Tage

Zu Punkt 2: innerhalb dieser Woche

Zu Punkt 3: Anfang der nächsten Woche

4. Schritt: An einem Kurzgeschichtenwettbewerb teilnehmen

Teilziele:

1. Sich über Wettbewerbe informieren.

2. Wettbewerbsunterlagen mit Teilnahmebedingungen anfordern.

3. Über Idee zu einer Kurzgeschichte nachdenken.

4. Kurzgeschichte schreiben.

Zeitplan:

Zu Punkt 1 und 2: sofort, nachdem die Unterbringung der Kinder geregelt ist

Zu Punkt 3: innerhalb der nächsten drei Wochen

Zu Punkt 4: im Anschluss an Punkt 1 und 2

Sie sehen, dass durch eine solche Aufsplittung der einzelnen Wegstücke das Ziel näher rückt, ohne dass Sie den Weg als besonders anstrengend empfinden.


       ► Fortsetzung






 


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